Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf unsere Branche

Bis Ende Februar war man noch recht zuversichtlich, dass das Virus COVID-19 und seine Folgen lediglich eine Fußnote in der erfolgreichen Historie der Deutschen Messebranche werden wird.

Auch die durchaus kraftvolle Erklärung der Deutschen Messegesellschaften, wonach sämtliche deutschen Messen stattfinden würden, stützte diese Vermutung, auch wenn der FAMAB bereits zu diesem Zeitpunkt in einem Schreiben an den Geschäftsführer des AUMA Bedenken, ob denn tatsächlich die Messegesellschaften und nicht viel mehr die Aussteller diese Entscheidung treffen würden, Ausdruck verlieh. Dieses Schreiben finden Sie hier.

Leider wurde der FAMAB in den letzten Tage von zahlreichen Kollegen davon in Kenntnis gesetzt, dass Messebeteiligungen von deutschen Ausstellern auf deutschen Messen (mit stark internationalem Charakter) abgesagt wurden. Geschäftsführer Jan Kalbfleisch hat bereits in der zurückliegenden Wochen ein rechtliches Gutachten über die Stellung des Messebauunternehmens/Dienstleisters in Auftrag gegeben. Dieses finden Sie hier. Auch wenn sich dort das anwaltsübliche "es kommt darauf an ..." häufig findet, gibt das Schreiben einen guten ersten Eindruck zur Rechtsstellung und den Folgen. Auch dieses Schreiben finden Sie im Anhang.

Wir können die Auswirkungen dieses Virus derzeit leider weder wirklich abschätzen, noch abmildern. Aber wir können als Gemeinschaft von Gleichgesinnten des Mögliche tun, um die Situation für jeden einzelnen etwas einfacher zu machen. Und ich bitte jeden von Ihnen/Euch aktiv dabei mitzuhelfen.