Wer Storytelling beherrscht, erreicht Menschen Lesetipp! Storytelling: Digital – Multimedia – Social

Grafik by Pia Kleine Wieskamp

Als Kommunikationstrend ist eindeutig erkennbar, dass Storytelling bereits ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation ist und zukünftig noch mehr sein wird. Ganze Kulturen vermittelten ihr religiöses, gesellschaftliches und historisches Wissen in Form erzählter Geschichten. Denn mit Geschichten werden Emotionen erzeugt und Inhalte besser im Gehirn verankert.

Vielfältiger Einsatz von Erzählungen. Grafik von Regina Steiner
Vielfältiger Einsatz von Erzählungen. Grafik von Regina Steiner

Wer sein Storytelling beherrscht, erreicht und fasziniert die Menschen.

Contentexperte Klaus Eck führt in dem Vorwort zum Buch Storytelling: Digital – Multimedial – Social mit den Worten ein: „Geschichten bewegen uns, wenn sie eingängig sind. An die besten erinnern wir uns gerne. Andere Geschichten werden schnell vergessen. Wer sein Storytelling beherrscht, erreicht und fasziniert die Menschen. …

Großartige Geschichten wecken unsere Emotionen und schaffen Empathie. Das gelingt umso leichter, je verständlicher die einzelnen Inhalte sind. Dabei braucht es nicht immer umfangreiche Texte, schon ein einzelnes Bild kann eine faszinierende Geschichte erzählen. …

Heute versuchen immer mehr Unternehmen und Marken die Aufmerksamkeit der User auf zahlreichen verschiedenen (digitalen) Plattformen zu erhalten. Doch diese ist begrenzt, die Aufmerksamkeitsspanne wird sogar immer kürzer. Deshalb ist es gerade in der schnellen mobilen Welt wichtig, jede Chance zu nutzen, um mit Content Aufmerksamkeit zu generieren. Visual Storytelling nimmt dabei eine bedeutende Rolle ein. Das Sprichwort ‚Ein Bild sagt mehr als tausend Worte‘ sollten Content-Marketer ernst nehmen. …“

Storytelling: Digital - Multimedial - Social von Pia Kleine Wieskamp
Storytelling: Digital – Multimedial – Social von Pia Kleine Wieskamp

Visuelles liegt im Trend

Jede gute Geschichte weckt Emotionen. Gerade in Zeiten des Internets oder der Messenger gehen wir immer visueller mit Nachrichten um. Oft wird statt eines Textes nur noch ein Emoticon, Foto oder Video versendet. Ein bildbasierter Kommunikationsfluss ist expressiver und zugleich globaler und emotionaler. Oft überbrücken in unserer immer globaler werdenden Kommunikation Bilder schnell und effizient Kultur- und Sprachgrenzen. Bilder werden auch zum Erzählen ganzer Geschichten genutzt und wirken häufig unterstützend, um Botschaften zu vermitteln.
Denn Bilder vermögen den Betrachter emotional zu packen, gedanklich zu entführen und mehr und schneller in den Bann zu ziehen als Sätze. Also warum sollten Unternehmen großartig nach Worten suchen, wenn ein Bild so schnell erzählt?
Oft ist der rein visuelle Kommunikationsweg auch ein recht offener Weg, der viel Raum für Interpretationsmöglichkeiten lässt. Demnach werden häufig Bild- und Textinformationen – auch angereichert mit Ton und Effekten – in einem Gesamtpaket verwoben. So entsteht einer dieser Momente, in denen man etwas erschrickt, weil jemand mal das Gefühl, das man eh die ganze Zeit hatte, auf den Punkt bringt.

Zeitalter des Visuellen

Die Bildagentur Shutterstock ruft auf ihrer Webseite das „Zeitalter des Visuellen“ aus. Mit dem Titel „Bye Bye, Buchstaben. Hi, Visual Storytelling!“ erklären Mario Münster und Tabea Mathern in einem Beitrag:
„Wir lieben Wörter. Und mindestens einer von uns beiden braucht sie als Grundlage jedweder Artikulation von Ideen und Gedanken.
Aber wir erkennen uneingeschränkt an: Modernes Storytelling braucht Bilder – denn anders dringt keine Geschichte mehr durch. Bilder sind schnell, funktionieren sprachübergreifend, transportieren Emotionen in Sekundenbruchteilen. Und wir gestehen: Zum Einschlafen lesen wir nicht mehr zehn Seiten in einem Roman, sondern gestatten unserer Tumblr Blogroll mit Bildern aus den Weiten Nordamerikas die Sehnsüchte und Ideen zu entwickeln, die uns am Leben halten. Amen.“

Und Recht haben sie! Denn Visual Storytelling begegnet uns fast überall. Wir Menschen wachsen mit Bilderbüchern oder Lern-Apps auf, schauen TV und Videos oder besuchen das Kino. Bilder, Infografiken oder Fotografien sehen wir überall, ob in den Bereichen Print, Online oder in E-Mails und Nachrichten. Das Medienverhalten hat sich geändert.

Auch Infografiken erzählen Storys

Mit Text, Audio oder Video erweiterte Infografiken können zunächst langweilig anmutende Daten in eine spannende Geschichte verwandeln. Und das ist keine Zauberei: Diverse Hilfsmittel und Online-Tools wie Infogr.am, Visual.ly, Easel.ly, Piktochart oder Canva verwandeln Datensätze und trockene Informationen in leicht verständliche und anschauliche Grafiken.
Mit ihnen ist das Erstellen von Infografiken erschwinglich und oft auch kinderleicht.

Die besondere Beziehung vom  FAMAB-Blog zum Storytelling-Buch 

Nun fragen Sie sich sicherlich, was das FAMAB-Blog mit Storytelling zu tun hat?
Nicht nur, dass jeder Blogbeitrag auch wie eine Story erzählt werden kann, sondern es verwendet auch visuelles Storytelling. Und dies wird als Praxisbeispiel in dem Buch gezeigt:

Das FAMAB-Blog wird als Beispiel für den Einsatz von Grafiken (Visual Storytelling) in dem Buch Storytelling: Digital - Multimedial - Social erwähnt
Das FAMAB-Blog wird als Beispiel für den Einsatz von Grafiken (Visual Storytelling) in dem Buch „Storytelling: Digital – Multimedial – Social“ erwähnt

Auch das FAMAB-Blog setzt häufig Infografiken ein, beispielsweise für die Vorschaubilder (Kachelbilder) der einzelnen Artikel des Blogs. Sie wurden hauptsächlich mit dem Tool Easel.ly erzeugt.

Best-Practice-Cases von Experten erzählt

„Die Theorie der Content Creation ist für die meisten Kommunikationsprofis kein Problem mehr. Doch was fehlt, sind die Umsetzung, die Ideen, die richtigen Tools. Genau an dieser Stelle setzt das Buch von Pia Kleine Wieskamp an: Es liefert Lösungen und lässt Storytelling- Praktiker zu Wort kommen, die erfolgreiche, bereits umgesetzte Storys präsentieren.“ – stellt Klaus Eck in dem Vorwort heraus.

Ja, das ist eines der Vorteile des Buches, denn  folgende Experten erläutern, wie und warum sie Storytelling eingesetzt haben und zeigen anhand verschiedenster Best-Practice-Cases Beispiele von Storys, die funktionieren:

  • Carsten Rossi, Kammann Rossi GmbH,
  • Tobias Dennehy, ehemaliger CvD und Themenmanager im Siemens-Newsroom,
  • Claudia Hilker, Hilker Consulting,
  • Dr. Michael Schmidtke, Bosch,
  • Diana Heinrichs, Microsoft,
  • Tina Pfeifer, Bastei-Lübbe
  • Bjoern Eichstädt, Storymaker,
  • Jenny Janson, Kreative KommunikationsKonzepte GmbH,
  • Oliver Rosenthal, Google,
  • Clemens Camphausen, machbar GmbH, sowie
  • Patrick Möller, patmo.de

Sie alle haben aufgrund ihrer Praxiserfahrungen erläutert, was ihrer Meinung nach hinter dem Begriff Storytelling steckt und warum Unternehmen dieses Instrument immer häufiger verwenden.

So, nun bleibt es uns nur noch Ihnen die Möglichkeit zu geben, einen Blick ins Buch (Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Einleitung sowie 1 Kapitel als PDF) zu werfen.

Buchinfos:

Veröffentlicht von

FAMAB-Redaktion

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