re:publica: Wir wollen einmal mehr DANKE sagen Gespräch mit Simone Orgel

Ein Special zu einer Bloggerkonferenz? Der in Berlin stattfindenden #rpTEN? Ein großes JA!! Bedenken Sie, dass dieses Festival nicht nur weltweit das größte und erfolgreichste seiner Art ist, sondern mit der re:publica ein neues Konferenzformat im digitalen Zeitalter realisiert wird. 

Die zehnte re:publica startet am Montag, den 2. Mai. Wir sprachen mit Simone Orgel, Project Director der re:publica, über die aktuelle Ausrichtung der Jubiläumsveranstaltung #rpTEN. In dem re:publica-Special sammelten wir in dem Beitrag „10 Jahre re:publica: Darum sollte man das Event nicht verpassen“ Statements von Besuchern, warum sie seit Jahren das weltweit größte Blogger-Festival besuchen. Darauf folgte eine Interview mit Julia Simone Ismiroglo zur 10 Jahre re:publica – Konferenz der digitalen Gesellschaft.

Eindrücke der re:publica 2015. Foto by Helge Thomas
Eindrücke von der re:public 2015.
Foto by Helge Thomas

 

Wir wollen dieses Jahr einmal mehr *Danke!* sagen

FAMAB-Blog: Die re:publica findet dieses Jahr im zehnten Jahr statt. Ein Jubiläum, das auch zum Nachdenken anregt.

Orgel: Auf jeden Fall! Reflexion haben wir auch zum Teil unseres Mottos gemacht: re:publica TEN. TEN ist NET. Sowie BesucherInnen bei uns Speaker und 
Gäste auch Akteure sind.

Wir wollen dieses Jahr einmal mehr *Danke!* sagen an die wunderbar bunte Vielfalt unserer Community, die re:publica so einzigartig macht, wie sie ist: re:publica is YOU! Das haben wir auch im Design umgesetzt und so blickt Euch beispielsweise von unserer Website aus, auch die re:publica Community entgegen – es können immer noch Fotos an uns geschickt werden (Link re-publica.de/16/news/republica-you), seid herzlich eingeladen dazu.

Das Foto-Mitmachprogramm: re:publica is you! Bild: Screenshot re-publica.de
Das Foto-Mitmachprogramm der #rpTEN: re:publica is YOU!
Bild: Screenshot re-publica.de

 

Vor Ort haben wir uns natürlich für das Design auch noch etwas Tolles ausgedacht.

FAMAB-Blog: In den letzten Jahren ist das „Blogger-Event“ immer weiter gewachsen. Wie viele Personen helfen bei der Organisation und Durchführung einer Veranstaltung dieser Größe mit?

Orgel: Letztes Jahr hatten wir so viele Helferinnen und Helfer, wie zur ersten re:publica Gäste – das ist wirklich beeindruckend! Und ich meine nicht nur die Anzahl, sondern auch das Kompliment, das uns jedes Jahr so viele großartige Menschen unterstützen. Dieses Jahr sind es sogar fast 600!

Wir sind vom Bloggertreffen zu einem der weltweit wichtigsten Festivals rund um digitale Gesellschaftsthemen gewachsen und freuen uns vom 2. – 4. Mai auf mehr als 7.000 Besucherinnen und Besucher in der STATION Berlin.

Facettenreichere Inhalte der re:publica

Auch unsere Inhalte sind seit der ersten re:publica Jahr für Jahr facettenreicher geworden: Neben den Themen, die seit Anfang an Teil waren, wie beispielsweise Netzpolitik, freuen wir uns sehr, dass im dritten Jahr in Folge die MEDIA CONVENTION Berlin (MCB) – veranstaltet vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) – gemeinsam mit uns stattfinden wird.

Unser Global Innovation Gathering bringt zum vierten Mal Innovation Hub-ManagerInnen, Maker, Hacker und UnternehmerInnen aus der ganzen Welt zusammen und ist inzwischen fester Bestandteil der re:publica’s.

Auch unsere Erfolgsreihe #FASHIONTECH Berlin geht in seine fünfte Runde, die wir in Kooperation mit der PREMIUM International Fashion Trade Show Anfang 2015 gegründet haben.

Neues auf der #rpTEN

Ganz Neues gibt es zum Jubiläum natürlich auch, wie den Immersive Arts Day, den wir am 3.05. zum ersten Mal zusammen mit dem Performing Arts Programm (PAP) veranstalten. Mit dem Ersten Deutschen Fachverbands für Virtual Reality (EDFVR) gestalten wir dieses Jahr eine Virtual Reality Ausstellung, die die unterschiedlichen Anwendungsfelder von VR zeigt & ausprobieren lässt. Um nur zwei der vielen spannenden Projekte zu nennen.
Bei dieser Themenvielfalt sind wir im Kernteam trotzdem immer noch zu Viert.

Umso näher re:publica jedoch kommt, umso größer wird auch das Team: wir wachsen auf rund 40 Personen und mit unseren langjährigen Dienstleitern, die quasi zum Team gehören, sind wir über einhundert Menschen, die zusammen helfen.

Unsere Themen sind in der Gesellschaftsmitte angekommen

FAMAB-Blog: Hat sich in den Jahren auch die Zielgruppe geändert? 

Orgel: Das „Blogger-Event“ re:publica galt zu Beginn als „das Klassentreffen der Blogosphäre„, was ja auch heute noch stimmt. Inzwischen ist es auch zum themenübergreifende Jahrgangstreffen geworden – unsere Themen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und so vielfältig, wie unsere Gesellschaft ist, sind auch unsere Gäste: AktivistInnen, WissenschaftlerInnen, HackerInnen, UnternehmerInnen, NGOs debattieren, feiern und vernetzen sich mit JournalistInnen, BloggerInnen, Social Media- und Marketing-ExpertInnen und vielen mehr.

Wir sind wirklich stolz darauf, dass wir zuletzt 44 % weibliche Gäste willkommen heißen durften – da sind wir leider für ein Veranstaltung mit Tech-Fokus immer noch ein Leuchtturm. Und wir werden immer internationaler, dieses Jahr wird fast die Hälfte der insgesamt 400 Stunden Programm auf Englisch stattfinden. Unserer Internationalität können und wollen wir weiterhin noch ausbauen.

FAMAB-Blog; Der Erfolg der re:publica zeigt, dass gerade in Zeiten von digitalen Networking, Meetings und Co. die realen Kontakte immer noch wichtig sind. Sollte man daher die Veranstaltung nicht als Roadshow in diversen Städten und häufiger als 1x jährlich etablieren?

Orgel: Absolut. Und wir haben da zum Geburtstag auch noch die ein oder andere Überraschung für Euch, die jetzt noch nicht verraten werden kann. Seid also gespannt!

re:publica ist eine Veranstaltung, auf der sich unsere Besucherinnen und Besucher so wohlfühlen

FAMAB-Blog: Was erwartet ihr hinsichtlich der Veranstaltung in den nächsten Jahren?

Orgel: Bunt, kontrovers und laut bleiben. Für die re:publica TEN (#rpTEN) und auch die nächsten Jahre freue ich mich darauf, weiterhin eine Plattform zu schaffen, auf der zu den Themen der digitalen Gesellschaft diskutiert, debattiert, sich vernetzt, ausgetauscht und gefeiert werden kann, kurz: eine Veranstaltung, auf der sich unsere Besucherinnen und Besucher so wohlfühlen, wie in den letzten Jahren und auf die wir selbst gerne gehen würden. Das ist jedes Jahr unser Maßstab.

FAMAB-Blog: Liebe Simone Orgel, wir bedanken uns für das Gespräch und die Zeit, die du so kurz vor dem Event, uns geschenkt hast.

Simone Orgel stellt sich kurz in diesem Video vor:

Veröffentlicht von

FAMAB-Redaktion

Wir freuen uns auf spannende Berichte, hilfreiche Kommentare, kollegialen Austausch und nicht zuletzt hitzige Debatten.

2 thoughts on “re:publica: Wir wollen einmal mehr DANKE sagen Gespräch mit Simone Orgel

  1. Affenfelsen und Raum zum Netzwerken!

    Hallo, ich habe mal meine Eindrücke der #re:publica 2016 iverbloggt. Da kommen natürlich der Affenfelsen, das neue Raumkonzept der re:publica und die neue Microsoft-Halle nicht zu kurz.
    Zusätzlich habe ich auch in einem Video-Statements von Besuchern eingefangen, was für sie bei einem Event wichtig ist.
    Zu sehen und zu hören gibt es nun u.a. Johannes Korten, Stefan Möller und Marjeta Prah-Moses von den Digital Media Women.

    Hier geht’s zu Beitrag auf dem Brand.Blog: http://www.brand-l.net/blog/2016/05/17/republica-2016-live-event-affenfelsen/

    #rpTEN #Micrososft #affenfelsen #netzwerken

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