Eindrücke vom Mobile World Congress in Barcelona Innovationen, Visionen und Netzwerken

Innovationen auf der MWC 2016

Letzte Woche fand die Mobile World Congress (MWC) in Barcelona statt. Es ist die wachsende IT-Messe Europas, oder wie ein Kollege so nett formulierte „Nabelschau der Mobilfunkbranche“. Hier werden die neuen und zukünftigen Innovationen und Technologien für Kommunikation vorgestellt: Von Smartphone über Wearables, Gadgets, Apps und VR. Hier betreten bekannte Firmenchefs à la Mark Zuckerberg die Bühne und teilen ihre Visionen mit.

Curt Simon Harlinghausen während seinen Vortrags auf dem Deutschen Social TV Summit 2015 in München.
Curt Simon Harlinghausen während seinen Vortrags auf dem Deutschen Social TV Summit 2015 in München.

 

Den Congress besuchte Curt Simon Harlinghausen, CDO EMEA at Starcom Mediavest Group, der für den FAMAB-Blog quasi „On the Road“ über seine Erlebnisse und Eindrücke der diesjährigen MBW in Barcelona berichtet.

Kleine Wieskamp: Curt, Du hast die MWC in Barcelona besucht. Warum ist dieser Congress für Dich so interessant?

Harlinghausen: Ich besuche den MWC nun zum dritten Mal und bin erstaunt über die positive Entwicklung der Konferenz in Bezug auf Themenvielfalt- und Relevanz, Qualität und Internationalität der Sprecher und der Organisation (Wifi, Einlass, Essen, …).

Panorama vor den Messehallen des MWC 2016
Panorama vor den Messehallen des MWC 2016

Fachlich reizt mich der Austausch zu technischen und Marketing-Themen. Es ist eine der wenigen Veranstaltungen, die den Spagat zwischen Theorie und Praxis schafft und nicht nur über mögliche Zukunftsszenarien spricht, sondern auch Lösungen zeigt, die zum größten Teil auch schon im Einsatz sind – bei B2B und B2C.

Kleine Wieskamp: Und was war Dein Highlight? 

Harlinghausen: Dass das Thema Internet so dominant geworden ist. Mobile ist auch ein Thema gewesen, wie Infrastruktur, Transformation und viele andere Themen, aber die Geschwindigkeit, Vernetzung und Verbreitung des Internets war schon sehr dominierend – G5 war das Trendwort.

 

Kleine Wieskamp: Hast du Marks Zuckerbergs Auftritt gesehen, und wie war Dein Eindruck? 

Harlinghausen: Ja, habe ich. Er war etwas genervt von den Tonproblemen. Abgesehen davon hat er von seiner Tochter, seinen Projekten und Zielen gesprochen, den Widerständen und Herausforderungen, wie z.B. in Indien, oder mit lokalen und kulturellen Besonderheiten, und dass er positiv motiviert ist für das, was kommt und was er geplant hat.

Marc Zuckerberg auf dem MWC 2016 in Barcelona
Marc Zuckerberg auf dem MWC 2016 in Barcelona

Kleine Wieskamp: Curt, was ist für Dich das Besondere an dem MWC? 

Harlinghausen: Der MWC ist so ein bisschen wie CeBIT in den 90ern, nur in modern, agil, sexy und internationaler – und das in einer der schönsten Städte Europas. Die Veranstaltung hat eine Geschichte, und dennoch hat sie es geschafft, sich jedes Jahr zu verändern und sich den Änderungen im Markt anzupassen.

Kleine Wieskamp: Vielen Dank für das Gespräch!

Veröffentlicht von

Pia Kleine Wieskamp

Pia Kleine Wieskamp arbeitet als selbstständige Kommunikationsexpertin, Trainerin und Beraterin in den Bereichen Storytelling (story-baukasten.de), Kommunikation und Marketing bei POINT-PR. Zudem ist sie als Bloggerin unterwegs.

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