FAMAB e.V. veröffentlicht Positionspapier zur geplanten Erhöhung des Mindestlohns

Der FAMAB Kommunikationsverband e.V. fordert konsequentere Kontrollen zur Einhaltung des Mindestlohns, sowie praxisnahe Lösungen zur Ausbildung von Nachwuchsfachkräften. Das ergab eine aktuelle Blitzumfrage bei den Mitgliedsunternehmen.

Auszug und Fazit des Positionspapiers: Der FAMAB Kommunikationsverband e.V. sieht die Erhöhung des Mindestlohns unkritisch. Die Einhaltung des MiLoG darf jedoch nicht zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber Wettbewerbern aus Billiglohnländern führen. Daher fordert der FAMAB regelmäßigere Kontrollen auf den Messeplätzen. Ebenso fordert der FAMAB einen flexiblen Umgang des MiLoG, wenn es um berufsorientierte Praktika geht. Das MiLoG darf nicht zum Sterben von Praktikumsplätzen führen, was sich zum Nachteil für Berufseinsteiger auswirkt. Die Einteilung der Branche als „kritisch“ und daher stärker von der Dokumentationspflicht betroffen, sollte grundlegend überdacht werden. Wie die Praxis seit Einführung des MiLoG gezeigt hat, sorgt die Dokumentationspflicht nicht für die Einhaltung des Mindestlohns und schützt nicht vor „Billiglöhnern“ aus dem Ausland, wenn keine regelmäßigen Kontrollen stattfinden.

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier als Anlage.
Über eine Veröffentlichung freuen wir uns sehr.

06.09.2018
Kategorie: Presse
Geschrieben von: db