Geheimnisschutzgesetz

Know-How Protection - so geheim, dass es kaum einer mitbekommen hat….
Pitch, Standpläne, Kundenlisten, Gewinnmargen: neuer Schutz für Werte Ihres Unternehmens

Seit Mitte 2018 gilt eine EU-Richtlinie zum Schutz von Know-How und in Deutschland ist das darauf basierende Geschäftsgeheimnisgesetz Ende April 2019 in Kraft getreten.

Wir werden oft gefragt:
„Hat das nicht nur etwas mit Schutz von eher technischen Verfahren zu tun?“

Oder auch:
„Was hat das mit meinem Unternehmen zu tun?“

Vermutlich ziemlich viel. Denn bei dem Schutz von Geschäftsgeheimnissen geht es um viel mehr als dem Geheimhalten von technischen Entwicklungen.

Oder haben Sie gewusst, dass auch Kundenlisten, Standpläne und Preislisten darunter fallen können?
Eben.

War früher oft der gesunde Menschenverstand ausreichend, um gerichtlich durchzusetzen, dass es in der Natur der Sache liegt, beispielsweise Planungen für ein Event in der Pitchphase nicht einfach an einen Wettbewerber weiterzureichen, so sieht die Welt seit April amerikanischer – und damit anders – aus.

Um nun effektiven Schutz für die oft werthaltigsten Informationen des Unternehmens zu erlangen, bedarf es objektiver Schutzmaßnahmen in drei Bereichen.

1. Ihr Geheimnis muss rechtlich, also durch Verträge, insbesondere Vertraulichkeitsvereinbarungen /NDA geschützt sein.
2. Müssen Sie technisch-organisatorische Maßnahmen ergriffen haben, um das Geheimnis zu sichern.
3. Müssen Sie ihre Mitarbeiter entsprechend schulen und Zugriffsrechte vergeben.

Was auf den ersten Blick unerfreulich klingt, wird in der Praxis mit einem gerüttelt Maß nüchternem Angang absehbar dennoch gut umzusetzen sein.

Und wer die Anforderungen der DSGVO bewältigt und überlebt hat, hat nicht nur gut vorgearbeitet, sondern wird den von dem Geschäftsgeheimnisgesetz geforderten Maßnahmen kostenschonend nachkommen können.

Sie haben Fragen? Rufen Sie gerne durch. Oder melden Sie sich hier, um Informationen über den Workshop  „We Know-How: Das Geheimnis Ihres Erfolges“ zum Geschäftsgeheimnisschutz exklusiv für Unternehmen in der Kommunikationsbranche zu erhalten.

Management-Workshop:

"We know how: Das Geheimnis Ihres Erfolges"

In unserem Workshop erfahren Sie – wie immer hands-on, konkret, kompakt und (fast) paragrafenfrei – wie Sie Ihr Know-How effektiv schützen.
Und Sie erfahren, weshalb Sie auch aus Compliance-Gesichtspunkten im Bereich Arbeitsrecht nachbessern und bei der Weitergabe von Kundendaten mit den neuen gesetzlichen Vorgaben vertraut sein müssen.

Termin und Ort:

20. September 2019, GREENFIELD IP, Hamburg (10:00h bis 17:00h, inkl. Essen & Getränke)

Preise:

450 € exklusiv für FAMAB-Verbandsmitglieder
330 € für die 2. / jede weitere Person

Agenturen und Unternehmen der Kommunikationsbranche
Geschäftsführung, Heads of Production, Fach- und Führungskräfte, insbesondere im Bereich Innovationsmanagement

Wir beleuchten folgende Themen:

  • Geschäftsgeheimnis? – Wovon sprechen wir da bei Unternehmen in der Kommunikationsbranche überhaupt?
  • Gibt es Know-How, das „geheimer“ ist, als anderes? Welche Schritte schließen sich dem an?
  • Was sind angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen für mein Unternehmen?
  • Wie können wir die notwendige technischen und organisatorischen Schutzvorkehrungen ausgestalten? (Und was kann ich mir darunter überhaupt vorstellen?)
  • Was muss ich vertraglich beachten? Geheimhaltungsvereinbarung, Verträge mit Mitarbeitern, NDA & Co.
  • Welche Mitarbeiter muss ich sensibilisieren, muss ich sie schulen und wie?
  • Wie kann man Geheimnisschutz, Datenschutz & Informationssicherheit effektiv zu einem pragmatischen Know-How-Schutzkonzept verbinden?
  • (Wie) Darf  das Wissen neu eingestellter Mitarbeiter künftig verwertet werden.
  • Steht es Ihnen (nicht ohnehin) bevor?
  • Weshalb Sie all dies ohnehin bedenken sollten, weil Ihnen zumindest ähnliche Maßnahmen (auch) künftig von Ihren Kunden abverlangt werden.

Blick über den Tellerand: „Automotive? Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit TISAX! „(Doch! Machen wir!)“

Sie haben nach dem Workshop im Gepäck:

  • Gute Laune
  • Eine konkrete Vorstellung, was für Ihr Unternehmen die nächsten Schritte sind
  • Eine Best-Practice Checkliste, in der von Pitch und NDA bis Event und Messe alle relevanten Themenfelder beleuchtet sind
  • Ein First-Responder-Kit: Was tun, wenn’s brennt?

Simone Bötcher, Rechtsanwältin bei GREENFIELD IP
Verbandsanwältin des FAMAB
www.greenfield-ip.com/anwaelte/simone-boetcher-ll-m-uk/