Erlebnisse vom Feinsten Ein weiteres Kapitel in „Digital vs. Face-to-Face“

Lisa Placa

Lisa Placa

Senior Content Marketing Strategist, EMEA bei Ungerboeck Software International
Lisa Placa hat Tourismusbetriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Marketing und Veranstaltungsmanagement an der Hochschule Heilbronn studiert und ist seit mehreren Jahren mit viel Leidenschaft in der Messe- und Softwarebranche tätig. Seit 2010 arbeitet sie im Marketing bei Ungerboeck Software International. Als Content-Marketing-Expertin hat sie stets ein Ohr am Markt, schreibt über Trends in der Branche und beschäftigt sich mit den täglichen Herausforderungen von Event- und Marketingprofis.
Lisa Placa

Sie lesen viel zum Thema Marketing? Dann sind Sie um den Begriff „Generation Y“ natürlich nicht herumgekommen. Kundenbedürfnisse ändern sich stetig, wir haben es immer wieder mit neuen Trends zu tun. Die rasanten technologischen Entwicklungen haben in den letzten Jahren ihr Übriges getan und einen beträchtlichen Beitrag zu den Bedürfnissen der Menschen geleistet. 

Grundbedürfnis Nr. 1: Internetzugang

Deshalb ist es so spannend, was gerade passiert: Wir haben es mit vielen jungen Menschen zu tun, die permanent online sind und für die das Smartphone auf dem Nachttisch zur Normalität geworden ist. Eine fehlende Internetverbindung frisst einen Riesen-Krater in ihre Bedürfnispyramide und ist nicht ohne weiteres hinzunehmen.

Diese vom Smartphone abhängige „Generation Y“ hat es nicht nur der Live- und Messebranche angetan, denn die veränderten Bedürfnisse wollen verstanden und bedient werden. Der starke Bezug zu mobiler Technologie und die Normalität des „Onlineseins“ prägen das Verhalten der jungen Menschen nachhaltig. Für die Messe-, Live- und Marketingbranche eröffnen die neuen Denkstrukturen, Verhaltensweisen und Einstellungen jedoch vollkommen neue Möglichkeiten.

Eine Flut an Informationen

Die niederländische Sozialwissenschaftlerin und Verhaltensforscherin Tessa van Asselt hat vor einiger Zeit eine Studie durchgeführt, in der sie sich mit den Besonderheiten der Generation Y auseinandersetzte. Sie kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass 93% der Millennials, wie sie gerne betitelt werden, ihr Smartphone sogar mit ins Bett nehmen. Es handelt sich also um mehr als einen täglichen Begleiter, denn die Nutzung des Smartphones nimmt viel Zeit ein. Ständig werden Inhalte konsumiert – nach dem Aufwachen, in der Straßenbahn, in den Pausen, nach Feierabend…. bis zum Schlafengehen! Wer dauernd online ist, führt sich immens viele Meinungen und Bilder zu Gemüte. Wie fühlen sich also die Millennials bei dieser enormen Informationsflut?

Das Übermaß an Inhalten kann für Verwirrung sorgen. Viele junge Menschen stellen sich die Frage, wie sie die Welt zu einem besseren Ort machen können. Inmitten von politischen Unsicherheiten und Angst ist das keine ungewöhnliche Entwicklung. Bei ihrer Befragung konnte Tessa van Asselt feststellen, dass „Millennials“ an aktiver Teilnahme am Weltgeschehen interessiert sind. Ihre Arbeit suchen sie oft in Unternehmen, hinter deren Produkten sie stehen und die sie auch als moralisch vertretbar empfinden.

Das Smartphone als täglicher Begleiter

In Erlebnisse investieren

Das Interessante für die Live-Branche: Eigentum rückt oft in den Hintergrund. Viel wichtiger für die jungen Menschen sind Erlebnisse oder Abenteuer. Konkret bedeutet das, dass sie eher in einen teuren Erlebnisurlaub oder in ein Event investieren als in einen materiellen Gegenstand wie z.B. ein Auto. Doch wer ein „Erlebnis“ fordert, erwartet auch viel davon.

Ähnlich sieht es mit Live Events oder Messen aus. Als Besucher sind die Millennials anspruchsvoller. Was imponiert ihnen schon? Sie möchten eintauchen in Erfahrungen, lernen, mitreden und mitgestalten. Workshops, Diskussionsrunden und informelle Meetings wie Barcamps sind infolgedessen sehr beliebt.

Die Foodies machen’s vor

Es gibt fabelhafte Praxisbeispiele für diese Entwicklungen in der Foodblogger-Szene. Neben den beliebten Slow-Food-Messen gibt es zahlreiche Camps und Workshops, die parallel zu größeren Events angeboten werden oder an zusätzlichen Terminen stattfinden. Dabei sind Hands-On-Workshops ein wichtiger Bestandteil der Events. Sei es der Wurst-Workshop, das Tee-Seminar oder die Weinverköstigung: Kulinarisches Erleben, Lernen und Austauschen werden großgeschrieben – weil sie eben nicht ausschließlich digital stattfinden können.

Natürlich sind Instagram, Facebook, Twitter, Pinterest und Snapchat großartige Medien, um die Reichweite der Blogger zu vergrößern und Inhalte zur Verfügung zu stellen. Wer fotografiert das Essen am ästhetischsten? Wer hat die ausgefallensten, authentischsten, gesündesten oder ausgewogensten Rezepte? Welche Blogs sind die besten für Veganer? Es gibt wohl kaum eine aktivere Szene auf Social Media als die „Foodies“ und Lifestyle-Köche. Aber die soziale Komponente, das menschliche Zusammentreffen? Die werden auch weiterhin auf echten Events stattfinden.

Wer macht die besten Food-Pics?

Events: Die treuen Wegbegleiter im Marketing

Und genau das macht Events so einzigartig. Sie ergänzen das digitale Marketing. In ihrer Rolle sind sie der „treue“ Wegbegleiter, der sich weiterentwickelt und anpasst, niemals jedoch verdrängt wird.

Einige Tipps für zeitgemäße informelle Meetings und Barcamps:

  • Icebreaker einplanen, damit die Teilnehmer sich gleich kennenlernen und Schüchternheit abbauen, z.B. während einer Vorstellungsrunde beim gemeinsamen Begrüßungssnack oder Frühstück
  • Keine starre Tagesordnung planen, sondern den Ablauf und die Themen direkt morgens in der Runde zusammen erstellen
  • Praxisrunden und Workshops als zentrale Elemente anbieten: Zusammen etwas erarbeiten, von Profis lernen und selbst mitgestalten – der Lerneffekt als „Erlebnis“ eben

FAZIT

Ob Sie nun Konzepte für Events erstellen, im digitalen Marketing arbeiten, Messen organisieren, den Firmenstand auf der nächsten Branchenmesse planen oder einfach gerne mit Marketingprofis feiern gehen, weil das nun einmal die lustigsten Partygesellen sind, Sie sollten das Schlagwort „ERLEBNIS“ auf Ihr Whiteboard schreiben (am besten in Großbuchstaben).

Ramp-Up.me: Vielfalt im Programm Ein Gastbeitrag von Judyta Smykowski

Judyta Smykowski

Judyta Smykowski

Redakteurin, Referentin und freie Journalistin bei Berliner Sozialhelden e.V.
Judyta Smykowski ist Redakteurin und Referentin bei Leidmedien.de und Ramp-Up.me, zwei Projekten des Berliner Sozialhelden e.V. Sie gibt Workshops zum Thema Sprache und Behinderung in den Medien. Außerdem ist sie freie Journalistin, u.a. für die taz.
Judyta Smykowski

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Ein gutes Programm Ihres Events ist die Hauptsache, so viel steht fest. Die Akteur*innen auf und abseits der Bühne sollten eine gewisse Verschiedenheit abbilden. Damit trägt man als Eventplaner*in dazu bei, dass ein vielfältiges Bild der Gesellschaft in die Köpfe der Menschen Einzug findet. Ein Kommentar von Judyta Smykowski von Ramp-Up.me.

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Nachhaltigkeit – authentisches Leitbild oder netter Vorsatz? lemonpie und das Thema Nachhaltigkeit

Lea Clemens

Lea Clemens

Projektleitung Events, Social Media, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei lemonpie Event- & Messecatering GmbH
Lea Clemens wurde 1990 im Herzen Kölns geboren. Ihre Jugend verbrachte Sie in Baden Württemberg, kehrte jedoch sofort nach dem Abitur ins heimatliche Rheinland zurück. Nach der Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau in einem großen Musicalbetrieb, zog sie für ein Studium im Bereich Medienkommunikation nach Wiesbaden. Heute ist Sie bekennendes Kind der Eifel und froh in nächster Nähe zur Domstadt Köln zu leben. Während des Studiums begann Lea Clemens für die lemonpie Event- & Messecatering GmbH zu arbeiten. Seit Februar 2016 ist sie nun fest im Betrieb und Projektleitung bei Events sowie für den Bereich Social Media und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Zudem begleitete Lea Clemens die Nachhaltigkeitsbeauftragte des Unternehmens lemonpie, Stephanie Forstner, zu nachhaltigen Summits, Vorträgen, Podiumsdiskussionen und anregenden Gesprächen rund um das Thema nachhaltige Unternehmensführung.
Lea Clemens

Nachhaltigkeit – ein Begriff, der auch in der Event- und Catering-Branche eine Bewusstwerdung erfährt, die man nicht länger ignorieren kann. Die lemonpie Event- und Messecatering GmbH ernannte 2013 Stephanie Forstner zur Nachhaltigkeitsbeauftragten des Unternehmens und unterzeichnete die Unterstützungserklärung des Nachhaltigkeitskodex Fairpflichet. Ein besonderer Meilenstein wurde 2014 mit der Zertifizierung zur Sustainable Company erreicht. Zwei Jahre später erhielt lemonpie mit Stolz die Rezertifizierung zur Sustainable Company.

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Nachhaltigkeit, Verantwortung und Tradition Ein Gastbeitrag von Prof. Stefan Luppold

Prof. Stefan Luppold

Prof. Stefan Luppold

Studiengangsleiter BWL - Messe-, Kongress-und Eventmanagement bei Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg
Stefan Luppold ist Professor an der staatlichen DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) Ravensburg; dort leitet er den Studiengang „Messe-, Kongress- und Eventmanagement“. Das gleichnamige Institut (IMKEM) hat er 2009 gegründet. Zuvor war er zwei Jahrzehnte lang in internationale Projekte der Veranstaltungs-Branche eingebunden, darunter bei Messe- und Kongressgesellschaften, Stadien und Arenen, Kultureinrichtungen sowie den Veranstaltungsabteilungen wissenschaftlicher Verbände und Event-Agenturen. Als Herausgeber von zwei Fachbuchreihen mit aktuell 17 Bänden, als Mitherausgeber des 2013 veröffentlichten „Handbuch Messe-, Kongress- und Eventmanagement“ sowie als Autor, Referent bei Branchenverbänden und Gastdozent an Hochschulen im In- und Ausland gibt er sein Wissen weiter.
Prof. Stefan Luppold

Wenn wir damit beginnen, über die Wiederverwertung der Hüllen von Namensschildern zu sprechen, dann haben wir den falschen Ansatz gewählt. Es geht um ein größeres, ein grundlegendes Verständnis von Nachhaltigkeit. Wer sich einen Moment Zeit nimmt, um in der Schublade seiner persönlichen Erinnerungen zu kramen, wird dort sogar Nachhaltiges entdecken, dessen Entstehungsdatum weit vor der Zeit liegt, in der dieses Thema zu einem großen wurde.

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Virtual Reality in der Live-Kommunikation Lohnt sich der Einsatz auf Messen?

Christian Flörs & Martina List

Christian Flörs & Martina List

Kreativdirektor und Marketing Managerin für dreidimensionale Markenkommunikation bei BRUNS Messe- und Ausstellungsgestaltung GmbH
Die Bruns Messe- und Ausstellungsgestaltung GmbH ist ein weltweit tätiger Anbieter von innovativen Messe- und Ausstellungslösungen mit Hauptsitz in München und jährlich ca. 30.000 m² erfolgreich realisierter Messefläche auf allen fünf Kontinenten. Das Angebotsportfolio umfasst die Konzeption, das Design sowie die Umsetzung klassischer Messestände, Pavillons, Showrooms und Events.
Christian Flörs & Martina List

Im Juli 2016 war dank „Pokémon Go“ plötzlich das Thema „Augmented Reality“ auch in Deutschland angekommen. Denn die beliebte Spiele-App, die auf Google Maps basiert, verbindet die reale mit der virtuellen Welt.
Spieler können beim Spazierengehen auf der realen Straße virtuelle Fantasiewesen, die Pokémon fangen, trainieren und in virtuellen Kämpfen gegen andere Pokémon antreten lassen. Die Wesen verstecken sich, der Spieler muss sie suchen und finden. Sichtbar werden sie für den Spieler erst wenn er in ihrer Nähe ist. Dann erst werden die Figuren auf dem Display des Smartphones in die echte Umgebung integriert und die Realität wird somit mit den Fantasiewesen angereichert („Augmented Reality“).

Im Sommer 2016 entstanden auf diese Weise große Menschenmengen an Orten mit populären „Pokémon“. Verkehrsunfälle wurden gemeldet und auch der ADAC warnte schon bald vor abgelenkten Menschen und Autofahrern, die sogar während der Fahrt auf Monstersuche waren. Das Handy-Spiel „Pokémon Go“ zog so in den vergangenen Monaten Millionen Nutzer in seinen Bann und macht sehr deutlich, dass der Hype ganz schnell in echte Begeisterung umschlägt, wenn ein Produkt wirklich gut funktioniert.

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Der geniale Marketing-Multiplikator Ein Gastbeitrag von Sabine Loos

Sabine Loos

Sabine Loos

Hauptgeschäftsführerin bei Westfalenhallen Dortmund GmbH
Seit dem 1.8.2011 ist Sabine Loos Hauptgeschäftsführerin des internationalen Messe-, Kongress- und Veranstaltungszentrums Westfalenhallen Dortmund. Zuvor war sie seit 2004 Geschäftsbereichsleiterin bei der Koelnmesse. Dort war sie u.a. für die Weiterentwicklung und Internationalisierung der Leitmesse Anuga FoodTec zuständig. Zu den weiteren Schwerpunkten gehörten der Auf- und Ausbau neuer Veranstaltungen in Köln sowie die Etablierung neuer Projekte im Ausland, wie z. B. in China, in Singapur und in den USA. 1991 hatte Sabine Loos ihre Messekarriere bei der Koelnmesse GmbH als Referentin und Projektleiterin begonnen.

Die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH veranstaltet jährlich im Januar die BEST OF EVENTS INTERNATIONAL.
Sabine Loos

Eigentlich mag ich keine Buzzwords. Aber manchmal hat ihr Boom einen guten Grund. Beispiel: Digitalisierung. Ihre Bedeutung nicht zu erkennen, wäre riskant. Soziale Medien und mobile Kommunikation sind zweifellos zu Recht Trendthemen im Erlebnismarketing. Daher haben wir die Digitalisierung zum Schwerpunkt unserer Fachmesse BEST OF EVENTS INTERNATIONAL 2017 gemacht.  Was aber macht die besondere Bedeutung des Themas für unsere Branche aus? Oder umgekehrt gesagt: Warum können wir zu dem Thema so viel beitragen?

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Wie grün kann Entertainment sein? Ein Gastbeitrag von GREEN Janine - alias Janine Steeger

Janine Steeger

Janine Steeger

Janine Steeger arbeitet seit fast 20 Jahren in der Medienbranche und hat 2015 den Job als eines der Hauptgesichter von RTL hingeschmissen, um sich den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu widmen. Seitdem arbeitet sie als selbständige Journalistin, Moderatorin und Beraterin. Sie bloggt auf ihrer eigenen Homepage und für das Green-Lifestyle Online-Portal Ecowoman, moderiert grüne Events oder Events mit grünen Themen, und als Kommunikationsberaterin unterstützt sie Unternehmen dabei deren Nachhaltigkeitsstrategie intern so zu vermitteln, dass die Mitarbeiter sich eingebunden fühlen und extern für positive PR zu nutzen. Für den Auftritt vor der Kamera oder vor Publikum hat die langjährige Moderatorin wertvolle Tipp, die sie im Medientraining weitergibt. Janine Steeger hat 2016 einen Fernstudienkurs in „Betrieblichem Umweltmanagement und Umweltökonomie" erfolgreich abgeschlossen. Sie lebt den Green Lifestyle sowohl beruflich als auch privat aus tiefster Überzeugung, aber ohne den Anspruch perfekt zu sein.
Janine Steeger

Als ich kürzlich beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis in Düsseldorf eingeladen war, erhielten „Die Fantastischen Vier“ einen Ehrenpreis für ihr soziales und ökologisches Engagement. Bei der Preisübergabe fragte der Initiator und Moderator des Preises Stefan Schulze-Hausmann: „Ich habe gehört, Eure nächste Tour soll klimaneutral werden, stimmt das?“ Die Band druckste ein bisschen rum und gab schließlich offen zu: „Wir versuchen gerade herauszufinden, inwieweit das möglich ist. Wir stehen vor einer großen Herausforderung, deshalb wollten wir eigentlich noch gar nicht so offiziell darüber sprechen…“

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Wissensvermittlung 4.0: Innovative Event-Formate Live-Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung

Lisa Placa

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Senior Content Marketing Strategist, EMEA bei Ungerboeck Software International
Lisa Placa hat Tourismusbetriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Marketing und Veranstaltungsmanagement an der Hochschule Heilbronn studiert und ist seit mehreren Jahren mit viel Leidenschaft in der Messe- und Softwarebranche tätig. Seit 2010 arbeitet sie im Marketing bei Ungerboeck Software International. Als Content-Marketing-Expertin hat sie stets ein Ohr am Markt, schreibt über Trends in der Branche und beschäftigt sich mit den täglichen Herausforderungen von Event- und Marketingprofis.
Lisa Placa

Sicher wird sich nun die eine oder andere Leserin bzw. der eine oder andere Leser auf das Mega-Buzzword Digitalisierung freuen (oder auch nicht). Aber worum es dabei geht, wissen ja nun die meisten. Vielmehr sollte dem Prozess der Veränderung Bedeutung geschenkt werden: Denn die Digitalisierung geht einher mit Veränderung.

Viele Industrien definieren ihre Prozesse neu und denken in ihrem Alltagsgeschäft viel vernetzter. Arbeitsplätze verändern sich: Der Schwerpunkt menschlicher Jobs kann auf Qualität gesetzt werden, wenn beispielsweise Routineprozesse automatisiert werden. Aussagekräftigere Daten und verbesserte Auswertungsmöglichkeiten können Prognosen und Berichte stark verfeinern.

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Digital and Innovation Day 2016 Welche Rolle spielen Meetings und Events in einer digitalisierten Welt?

Michael Heipel

Experte für digitales Marketing bei Michael Heipel Concept & Consulting
Michael Heipel ist Experte für digitales Marketing in der Messe- und Kongress-Industrie. Seine Leidenschaft ist Content Marketing und Storytelling. Für Events wie den Deutschen Handelskongress, Deutschen Marketing Tag, Mexcon, Change Congress, NEOCOM und andere produziert er Inhalte - und unterstützt seine Kunden dabei, in der schnelllebigen Online-Welt Eindrücke zu hinterlassen. Seit 2010 betreibt der den Event Marketing Blog. Er veranstaltet regelmäßig Trainings und Workshops rund um Content Marketing, Content Creation und Social Media Management.

Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert, so heißt es. Aber was bedeutet das genau für die MICE-Industrie? Der Digital and Innovation Day des GCB am 8. Dezember versucht, Licht ins digitale Dunkel zu bringen.

Die Entwicklungen in der digitalen Welt sind rasant. Dinge, die vor kurzem undenkbar erschienen, liegen jetzt bereits als Prototypen vor, stehen kurz vor der Marktreife oder haben sogar schon Einzug in unser Leben gefunden. Und das gilt nicht nur für Virtual Reality-Anwendungen, Robotics oder künstliche Intelligenz.

Haben Sie sich schon mal mit Siri gestritten? Wie oft haben Sie sich von Amazons Alexa die Verkehrsinformationen vorlesen lassen?

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Die Produktkettenzertifizierung des FSC® Bald auch für Messebauunternehmen relevant?

Julia Daniel

Julia Daniel

Project Manager CSR Certifications bei ForestFinest Consulting GmbH
Bereits von Beginn an begleitet Julia Daniel die Sustainable Company powered by FAMAB Zertifizierung und hat im Laufe der Jahre schon mehr als 50 Unternehmen erfolgreich zertifiziert. Nach vielen Jahren im Bonner CO2OL-Team ist Julia Daniel heute am Standort Leipzig für Zusammenarbeit mit dem FAMAB und anderen Partnern verantwortlich. Darüber hinaus ist sie bei CO2OL interne Ansprechpartnerin für Recherchearbeiten, Organisatorisches und sonstigen Support.
Julia Daniel

Der Rohstoff Holz ist weltweit begehrt – als Baumaterial, für die Produktion von Möbeln oder Papier und zur Energiegewinnung. Auch im Messebau ist Holz als vielseitiger Allrounder nicht mehr weg zu denken. Doch vor allem in tropischen Ländern trägt illegaler Holzeinschlag und nicht nachhaltige Forstwirtschaft zur Entwaldung großer Landstriche bei. Der Import von Holz aus diesen Quellen ist leider keine Seltenheit.

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