Technik die begeistert: Trends und Innovationen am Messestand Gastbeitrag von Per Schwarz

Grafik by Pia Kleine Wieskamp

Der Konkurrenzdruck auf Messen ist groß und die einzelnen Aussteller buhlen regelrecht um die Aufmerksamkeit der Messebesucher. Kann der Einsatz von Technik und Multimedia den eigenen Messeerfolg steigern? Ganz klar: Ja! Der Einsatz von Multimedia und interaktiver Technik kann dabei helfen, mehr Menschen auf sich aufmerksam zu machen und sich deutlich von der Konkurrenz abzuheben. So wird der eigene Messestand vom reinen Informationsstand zum echten Publikumsmagneten.

Zusätzliche Potenziale durch Multimedia nutzen

Der Erfolg eines Messestands hängt im Besonderen von seinem Potential ab, die Besucher für sich begeistern zu können. Er muss sich dazu positiv von der Konkurrenz abgrenzen. Der aktuelle Stand der Technik bietet hierfür eine Fülle an unterschiedlichsten Möglichkeiten, um neben der Optik den Messestand zusätzlich attraktiver zu gestalten. Dabei geht es aber nicht darum, willkürlich die unterschiedlichsten multimedialen Geräte aufzustellen. Vielmehr ist ein in sich schlüssiges und zum Unternehmen und seinem Angebot passendes Konzept gefragt. Dies strahlt Seriosität, Qualität und Modernität aus und unterstützt so die positive Imagebildung. Richtig eingesetzt ist die Technik ein innovatives und modernes Werkzeug, welches die Besucher begeistern und mitreißen kann.

Der Einsatz von multimedialer Technik lohnt sich prinzipiell für jeden Aussteller und jede Branche. Klick um zu Tweeten

Der Einsatz von multimedialer Technik lohnt sich prinzipiell für jeden Aussteller und jede Branche. Prinzipiell deshalb, weil zwar nicht jedes Produkt zwingend einer technischer Unterstützung bedarf, multimediale Elemente auf Messen aber immer als angenehm und interessant empfunden werden. Besonders Aussteller von hochkomplexen oder erklärungsintensiven Produkten können von Multimedia profitieren, um möglichst vielen Besuchern den Sachverhalt inklusive einfacher Beispiele zu erläutern.

Information, Intuition und Interaktion

Der aktuelle technische Stand bietet eine Fülle an interessanten Möglichkeiten für den Einsatz von Multimedia am Messestand. So sind dank Smart-TV, Beamern, Tablets & Co. interaktive Spiele mit Touchpanels oder Kinect-Anwendungen, interessant aufbereitete Zusatzinformationen in 3D und intuitive Oberflächen zur Datenerfassung, beispielsweise im Zuge eines Gewinnspiels oder zur Newsletter-Anmeldung, möglich.

Insbesondere Kinect von Microsoft bietet vielen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte virtuell darzustellen und dabei gleichzeitig für die Nutzer zusätzlich interaktiv erlebbar zu machen. Damit wird Virtual Reality auch für kleine Unternehmen endlich bezahlbar. Anwendungsbereiche auf Messen gibt es hier sehr viele, wie etwa die virtuelle Nutzung von noch nicht bestehenden Prototypen oder eine detaillierte und großformatige 3D-Darstellung von kleinsten Teilen oder Bauteilen in Medizin, Technik und Industrie.
D23 Expo 2011 - Disney game on the Kinect! (6081407838)

The Conmunity – Pop Culture Geek from Los Angeles, CA, USA – Disney game on the Kinect!

Eine sehr spannende Variante sind Kinect-Anwendungen. Nicht selten sorgen sie durch ihren interaktiven und leicht handhabbaren Charakter für große Begeisterung und Wow-Effekte. Jedoch passt dieses Medium nicht zu jeder Präsentation. Seine Sinnhaftigkeit ist vor allem durch das jeweilige Produkt abhängig. Besonders für interaktive und virtuelle Vorstellungen von Produkten in 3D sind Kinect-Anwendungen ideal geeignet und mit Microsoft HoloLens und Oculus Rift stehen bereits die nächsten spannenden Präsentationsmöglichkeiten für 2017/2018 in den Startlöchern.

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Datenbrillen mit Rundumblick-Virtual-Reality.

Insbesondere Videopräsentationen gehören seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Kanälen auf Messen. Gut platziert und nicht zu aufdringlich eingesetzt bieten sie ansprechende Zusatzinformationen zum Unternehmen oder dessen Produkte und können, vor allem Dank der Kombination aus Bild und Ton, emotionale Effekte hervorrufen.

Tablets und Touchgeräte aller Formen eignen sich besonders gut zur unmittelbaren Interaktion mit dem Besucher. Inhalte werden so nicht nur wesentlich dynamischer dargestellt, sondern können direkt vom Besucher beeinflusst und virtuell getestet werden.

Bildershows, Mini-Spiele oder Demonstrationen einzelner Produktbestandteile sprechen zudem alle Sinneskanäle an und werden durch den interaktiven Charakter wesentlich besser erinnert. Ähnlich verhält es sich mit kostenlosen Apps und QR-Codes, auch wenn diese zunächst oft weniger interaktive Möglichkeiten bieten. Smartphones sind schon längst ein fester Bestandteil im privaten wie beruflichen Alltag geworden und können daher unkompliziert in die eigene Präsentation mit einbezogen werden. Es bietet sich hier etwa die Möglichkeit, potenzielle Kunden stärker an das eigene Unternehmen zu binden, indem über die eigene App regelmäßige Informationen und andere spannende Aktionen angeboten werden.

Mit einem QR-Code auf Leinwänden, Prospekten oder Flyern wird der Besucher jeder Zeit und ohne großen Aufwand auf spezielle Zielseiten im Internet gelenkt. So kann der Kaufimpuls bestärkt und die Conversion deutlich gesteigert werden.

Fazit: Große Effekte durch audiovisuelle Möglichkeiten

Ein wichtiger Messetrend für 2016 wird ganz klar die dreidimensionale und virtuelle Darstellung und Präsentation von Produkten, die auch teilweise interaktiv von den Nutzern beeinflusst werden können. Der inzwischen günstige Preis macht die Nutzung mittlerweile auch für kleine und mittelständische Unternehmen möglich. Der große Vorteil von multimedialen Inhalten ist, dass sie nachhaltig und langfristig wirken. Richtig eingesetzt hinterlassen sie einen positiven Eindruck und regen zur Auseinandersetzung mit dem Produkt oder der Dienstleistung an. Doch noch eine Eigenschaft macht den Einsatz von Multimedia am Messestand interessant: Sie bedienen sich auch der Emotionen der potentiellen Kunden durch zusätzliche audiovisuelle Effekte, was ein weiteres und vor allem intrinsisches Verkaufsargument darstellt. Multimedia ist sozusagen das Bindeglied zwischen reiner Information einerseits und spannender Interaktion andererseits. Auch wenn der Einsatz nicht immer zwingend notwendig ist, kann Multimedia den Auftritt perfekt mit spannenden Zusatzinhalten und nützlichen Funktionen ergänzen.

 

 

Per Schwarz

Per Schwarz

Geschäftsführer und Herausgeber bei Nord Display GmbH
Die Nord Display GmbH aus Lüneburg hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von professionellen Messesystemen spezialisiert und kann dabei auf über 20 Jahre Erfahrung zurückblicken.
Per Schwarz

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Per Schwarz

Die Nord Display GmbH aus Lüneburg hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von professionellen Messesystemen spezialisiert und kann dabei auf über 20 Jahre Erfahrung zurückblicken.

One thought on “Technik die begeistert: Trends und Innovationen am Messestand Gastbeitrag von Per Schwarz

  1. Das wesentliche Prinzip für einen erfolgreichen Messestand ist es Aufmerksamkeit zu erregen! Das gelingt durch Multimedia-Inhalte und andere prominente Möglichkeiten der Inszenierung ganz besonders gut. Der Kunde legt Wert darauf, etwas anfassen und betrachten zu können.

    Um besonders viel Stauraum zu schaffen eignet sich ein Shop-in-Shop-System wunderbar. Er wirkt hochwertig, individuell und läd den Kunden zum stöbern ein. Vor allem ist dabei der große Stauraum gewährleistet, um eine möglichst vielfältige Bandbreite der Produkte präsentieren zu können! Komniniert mit den oben genannten Möglichkeiten der multimedialen Präsentation sollte jeder Messestand ein Erfolg werden.

    Der Kunde freut sich besonders über Aspekte, die den Messestand von anderen Absetzen, also sollte man der Kreativität freien Lauf lassen und einfach mal was riskieren!

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