Virtual Reality in der Live-Kommunikation Lohnt sich der Einsatz auf Messen?

Christian Flörs & Martina List

Christian Flörs & Martina List

Kreativdirektor und Marketing Managerin für dreidimensionale Markenkommunikation bei BRUNS Messe- und Ausstellungsgestaltung GmbH
Die Bruns Messe- und Ausstellungsgestaltung GmbH ist ein weltweit tätiger Anbieter von innovativen Messe- und Ausstellungslösungen mit Hauptsitz in München und jährlich ca. 30.000 m² erfolgreich realisierter Messefläche auf allen fünf Kontinenten. Das Angebotsportfolio umfasst die Konzeption, das Design sowie die Umsetzung klassischer Messestände, Pavillons, Showrooms und Events.
Christian Flörs & Martina List

Im Juli 2016 war dank „Pokémon Go“ plötzlich das Thema „Augmented Reality“ auch in Deutschland angekommen. Denn die beliebte Spiele-App, die auf Google Maps basiert, verbindet die reale mit der virtuellen Welt.
Spieler können beim Spazierengehen auf der realen Straße virtuelle Fantasiewesen, die Pokémon fangen, trainieren und in virtuellen Kämpfen gegen andere Pokémon antreten lassen. Die Wesen verstecken sich, der Spieler muss sie suchen und finden. Sichtbar werden sie für den Spieler erst wenn er in ihrer Nähe ist. Dann erst werden die Figuren auf dem Display des Smartphones in die echte Umgebung integriert und die Realität wird somit mit den Fantasiewesen angereichert („Augmented Reality“).

Im Sommer 2016 entstanden auf diese Weise große Menschenmengen an Orten mit populären „Pokémon“. Verkehrsunfälle wurden gemeldet und auch der ADAC warnte schon bald vor abgelenkten Menschen und Autofahrern, die sogar während der Fahrt auf Monstersuche waren. Das Handy-Spiel „Pokémon Go“ zog so in den vergangenen Monaten Millionen Nutzer in seinen Bann und macht sehr deutlich, dass der Hype ganz schnell in echte Begeisterung umschlägt, wenn ein Produkt wirklich gut funktioniert.

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Der geniale Marketing-Multiplikator Ein Gastbeitrag von Sabine Loos

Sabine Loos

Sabine Loos

Hauptgeschäftsführerin bei Westfalenhallen Dortmund GmbH
Seit dem 1.8.2011 ist Sabine Loos Hauptgeschäftsführerin des internationalen Messe-, Kongress- und Veranstaltungszentrums Westfalenhallen Dortmund. Zuvor war sie seit 2004 Geschäftsbereichsleiterin bei der Koelnmesse. Dort war sie u.a. für die Weiterentwicklung und Internationalisierung der Leitmesse Anuga FoodTec zuständig. Zu den weiteren Schwerpunkten gehörten der Auf- und Ausbau neuer Veranstaltungen in Köln sowie die Etablierung neuer Projekte im Ausland, wie z. B. in China, in Singapur und in den USA. 1991 hatte Sabine Loos ihre Messekarriere bei der Koelnmesse GmbH als Referentin und Projektleiterin begonnen.

Die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH veranstaltet jährlich im Januar die BEST OF EVENTS INTERNATIONAL.
Sabine Loos

Eigentlich mag ich keine Buzzwords. Aber manchmal hat ihr Boom einen guten Grund. Beispiel: Digitalisierung. Ihre Bedeutung nicht zu erkennen, wäre riskant. Soziale Medien und mobile Kommunikation sind zweifellos zu Recht Trendthemen im Erlebnismarketing. Daher haben wir die Digitalisierung zum Schwerpunkt unserer Fachmesse BEST OF EVENTS INTERNATIONAL 2017 gemacht.  Was aber macht die besondere Bedeutung des Themas für unsere Branche aus? Oder umgekehrt gesagt: Warum können wir zu dem Thema so viel beitragen?

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Wissensvermittlung 4.0: Innovative Event-Formate Live-Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung

Lisa Placa

Lisa Placa

Senior Content Marketing Strategist, EMEA bei Ungerboeck Software International
Lisa Placa hat Tourismusbetriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Marketing und Veranstaltungsmanagement an der Hochschule Heilbronn studiert und ist seit mehreren Jahren mit viel Leidenschaft in der Messe- und Softwarebranche tätig. Seit 2010 arbeitet sie im Marketing bei Ungerboeck Software International. Als Content-Marketing-Expertin hat sie stets ein Ohr am Markt, schreibt über Trends in der Branche und beschäftigt sich mit den täglichen Herausforderungen von Event- und Marketingprofis.
Lisa Placa

Sicher wird sich nun die eine oder andere Leserin bzw. der eine oder andere Leser auf das Mega-Buzzword Digitalisierung freuen (oder auch nicht). Aber worum es dabei geht, wissen ja nun die meisten. Vielmehr sollte dem Prozess der Veränderung Bedeutung geschenkt werden: Denn die Digitalisierung geht einher mit Veränderung.

Viele Industrien definieren ihre Prozesse neu und denken in ihrem Alltagsgeschäft viel vernetzter. Arbeitsplätze verändern sich: Der Schwerpunkt menschlicher Jobs kann auf Qualität gesetzt werden, wenn beispielsweise Routineprozesse automatisiert werden. Aussagekräftigere Daten und verbesserte Auswertungsmöglichkeiten können Prognosen und Berichte stark verfeinern.

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Digital and Innovation Day 2016 Welche Rolle spielen Meetings und Events in einer digitalisierten Welt?

Michael Heipel

Experte für digitales Marketing bei Michael Heipel Concept & Consulting
Michael Heipel ist Experte für digitales Marketing in der Messe- und Kongress-Industrie. Seine Leidenschaft ist Content Marketing und Storytelling. Für Events wie den Deutschen Handelskongress, Deutschen Marketing Tag, Mexcon, Change Congress, NEOCOM und andere produziert er Inhalte - und unterstützt seine Kunden dabei, in der schnelllebigen Online-Welt Eindrücke zu hinterlassen. Seit 2010 betreibt der den Event Marketing Blog. Er veranstaltet regelmäßig Trainings und Workshops rund um Content Marketing, Content Creation und Social Media Management.

Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert, so heißt es. Aber was bedeutet das genau für die MICE-Industrie? Der Digital and Innovation Day des GCB am 8. Dezember versucht, Licht ins digitale Dunkel zu bringen.

Die Entwicklungen in der digitalen Welt sind rasant. Dinge, die vor kurzem undenkbar erschienen, liegen jetzt bereits als Prototypen vor, stehen kurz vor der Marktreife oder haben sogar schon Einzug in unser Leben gefunden. Und das gilt nicht nur für Virtual Reality-Anwendungen, Robotics oder künstliche Intelligenz.

Haben Sie sich schon mal mit Siri gestritten? Wie oft haben Sie sich von Amazons Alexa die Verkehrsinformationen vorlesen lassen?

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Blog-Reihe Raumwelten: Let’s Get Phygital Ein Gastbeitrag von Roman Passarge

Roman Passarge

Roman Passarge

Roman Passarge war schon für Hunderttausende Menschen Gastgeber, bevor er Anfang 2012 die Leitung der Hansgrohe Aquademie in Schiltach übernahm. Dass er weiß, wie man Menschen so in Empfang nimmt, dass sie immer wieder gerne zu Besuch kommen, hatte er als Geschäftsführer des Mainfrankentheaters in Würzburg, des Vitra Design Museums in Weil am Rhein und der Hamburger Kunsthalle gemeinsam mit seinen Teams unter Beweis gestellt. Auch in der Hansgrohe Aquademie, deren Neuauftritt und Weiterentwicklung der studierte Volkswirt verantwortet, zeigt er, wie man mit interessanten Ausstellungen, einem attraktiven Programm, vielfältigen Seminaren und einem innovativen Kulturmanagement ein Publikum aus aller Welt begeistert.
Roman Passarge

Seit letztem Jahr kooperieren Raumwelten – Plattform für Szenografie, Architektur und Medien – und FAMAB AWARD. Diese Zusammenarbeit wird auch dieses Jahr in Ludwigsburg beim Raumwelten Kongress (17. – 19.11.) und der FAMAB AWARD-Verleihung (17.11.) fortgeführt. Besucher profitieren vom gemeinsamen Kombiticket, das Sie unter famab.de direkt buchen können. Raumwelten greift in den Panels und Präsentationen Themen und Fragen auf, die auch FAMAB-Mitglieder umtreiben: In einer achtteiligen Reihe werden wir Ihnen hier die diesjährigen Raumwelten-Schwerpunkte vorstellen und widmen uns heute dem Panel „Let’s Get Phygital!“, präsentiert vom Raumwelten-Kurator Roman Passarge. Für weitere Informationen zur Veranstaltung: www.raum-welten.com

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Der digitale Umbruch in der Messebranche Teil 3 der Serie "Digital vs. Face-to-Face" von Lisa Placa

Lisa Placa

Lisa Placa

Senior Content Marketing Strategist, EMEA bei Ungerboeck Software International
Lisa Placa hat Tourismusbetriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Marketing und Veranstaltungsmanagement an der Hochschule Heilbronn studiert und ist seit mehreren Jahren mit viel Leidenschaft in der Messe- und Softwarebranche tätig. Seit 2010 arbeitet sie im Marketing bei Ungerboeck Software International. Als Content-Marketing-Expertin hat sie stets ein Ohr am Markt, schreibt über Trends in der Branche und beschäftigt sich mit den täglichen Herausforderungen von Event- und Marketingprofis.
Lisa Placa

In Teil 1 und Teil 2 meiner Serie zum Thema „Digital vs. Face-to-Face“ widmete ich mich der vermeintlichen Bedrohung der digitalen Welt für die Eventbranche. Dass es eher um eine Ergänzung als um einen Ersatz geht, daran besteht mittlerweile kein Zweifel mehr.

Was passiert aber eigentlich mit einem Live Event, wenn es vorbei ist? Aus den Augen, aus dem Sinn?

Weit gefehlt. Gerade jetzt gibt es bessere Möglichkeiten denn je, um ein Event weiter „leben“ zu lassen.

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Wie schnell und zuverlässig ist die Cloud? Gastbeitrag von Dr. Peter Putz

Dr. Peter Putz

Dr. Peter Putz

Ops Lead Innovation Lab bei Dynatrace
Dr. Peter Putz ist der Operations Lead des Dynatrace Innovation Labs. Er und sein Team konzentrieren sich auf Research und Implementierung der nächsten Generation von Digital Performance Management-Lösungen. Dr. Putz ist ein Experte in der Entwicklung und Umsetzung intelligenter Enterprise-Systeme. Bevor er zu Dynatrace kam, war er ein Computer und Management-Wissenschaftler am NASA Ames Research Center und dem Xerox Palo Alto Research Center (PARC).
Dr. Peter Putz

Der Siegeszug der Cloud hat inzwischen fast alle deutschen Unternehmen und sämtliche Branchen – von Automobilindustrie über Finanzwesen bis zur Kommunikation – erreicht. Doch viele Firmen zögern noch bei der Migration bestimmter Anwendungen in die Cloud. Dabei spielen Bedenken bezüglich Verfügbarkeit und Benutzerzufriedenheit sowie technologische Beherrschbarkeit und Kostenkontrolle eine bedeutende Rolle.

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Mobilität, Autobahn

Digitalisierung: Was soll bitte UBER sein? Gedanken von Jan Kalbfleisch

Jan Kalbfleisch

Jan Kalbfleisch

Geschäftsführer bei FAMAB e.V.
Jan Kalbfleisch, Dipl. Wirtsch. Ing., arbeitete - bevor es ihn in die Live-Kommunikation zog - in der Medienbranche sowohl als Unternehmensberater als auch in der Geschäftsleitung von Medienhäusern. Als Geschäftsführer einer Eventagentur setzte er innovative Vortrags- und Weiterbildungsformate in die Tat um. Nebenberuflich dozierte er an der Hochschule der Medien in Stuttgart.
Jan Kalbfleisch

Ehrlich, nicht mal mehr Spatzen mit einem Minimum an Ehre im kleinen Leib pfeifen es noch von den Dächern, so profan erscheint es uns mittlerweile: das Dogma der allgegenwärtigen Digitalisierung. Dass der Schnelle den Langsamen alsbald vertilge, scheint sich bereits auf die Tafeln der 10 Gebote geschlichen zu haben. Aufgrund der unfassbaren Geschwindigkeit liegt die Befürchtung nahe, dass dies unter größten Schmerzen für den Unterlegenen erfolgen wird – wer hätte denn bitte noch Zeit für eine fachgerechte Schlachtung oder zumindest vorherige Betäubung. Und dass kreative Disruptoren über die siechenden Verfechter des Analogen herfallen werden, wie die Wildlinge von nördlich der großen Mauer – ich hoffe Sie sind Game of Thrones-Fan –, um ihnen die althergebrachten Prozesse und Businessmodelle aus den unternehmerischen Eingeweiden zu reißen, scheint ebenfalls unausweichlich.

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