Neuer Look beim Kochen und Arbeiten Nachhaltige Berufsbekleidung

Nachhaltige Schürzen

Kochen ist voll im Trend. Welchen Kanal man auch wählt – überall stellen TV-Köche, Profi- und Hobbyblogger mit Shows, Videos und Rezepten ihre Kreativität beim Kochen und Anrichten zur Show. Auch der Einkauf von Lebensmitteln jenseits der Massenproduktion ist Teil der Philosophie der neuen kreativen Szene. Was dabei noch niemand beachtet: Wie kann ich Schürze tragen und trotzdem gut aussehen – und wo kommt mein Outfit eigentlich her? Faire Produktionsbedingungen auch bei Arbeitskleidung: Ein Thema, das bisher in der Szene noch kaum Beachtung findet.

Das haben drei junge Kölner zum Anlass genommen, um ein neues Label zu gründen: KAYA&KATO ist die neue Marke für stylische Arbeitskleidung. Genäht unter fairen Bedingungen – mit Stoffen aus kontrolliert biologischem Anbau. Bei der Produktion der Arbeitskleidung stehen Respekt, Fairness und Qualität im Mittelpunkt. Deshalb präsentiert sich KAYA&KATO auch auf dem FAMAB-Sustainability Summit 2017 – denn auch hier dreht sich alles um Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit.

Langlebig und nicht nur deshalb nachhaltig
Langlebig und nicht nur deshalb nachhaltig

Die Schürze: Das unterschätzte Kleidungsstück

Natürlich sind neben Nachhaltigkeit auch Qualität und Look entscheidend. Dazu bietet KAYA&KATO Schürzen in vielen Farben und Formen: Mal kurz aus Denim-Stoff mit der Anmutung eines Mini-Jeanskleids – mal lang in bunten Kombinationen von Stoff und Schürzenbändern. Bei der Produktion der Schürzen achtet das Trio auf höchste Qualität und faire Produktionsbedingungen. Partner des jungen Labels ist Cotonea. Die Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau stammt aus Projekten in Uganda und Kirgisistan, der Denim aus Indien. Die Stoffe sind gemäß IVN-BEST oder GOTS hergestellt, den höchsten Standards im Bereich der Biobaumwolle. Und auch die Nähereien haben ihre eigene besondere Geschichte: Ein Teil der Kollektion wird in Köln produziert: von der Caritas Wertearbeit im Frohnhof. Die Caritas setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Einschränkungen in allen Lebensbereichen integriert werden. Ein weiterer Partner ist ein Familienbetrieb in Tschechien. Die Näherei ist Teil des IVN Best Zertifizierungsprozesses und wird regelmäßig von den Gründern besucht. Weitere Kleidungsideen sind bereits in der Umsetzung – von der Kochjacke über den Shopper bis hin zu schlichten Einkaufstaschen ist alles möglich und lässt sich in jedem Look produzieren. Ziel ist es, den Markt für Arbeitskleidung fair zu revolutionieren.

Nachhaltige und fair produzierte Berufsbekleidung
Nachhaltige und fair produzierte Berufsbekleidung

Broich stellt als erster Caterer auf nachhaltig und fair produzierte Berufsbekleidung um

Fairer Handel, Transparenz und Nachhaltigkeit stehen für BROICH CATERING&LOCATIONS nicht nur in Sachen Speisen an erster Stelle. Die Mitarbeiter um Gastgeber Georg W. Broich sind das erste Caterer-Team, das die nachhaltige Berufsbekleidung des neuen Kölner Labels KAYA&KATO nutzt. In Bonn werden die Schürzen bereits getragen, bis 2017 sollen alle Service- und Küchenmitarbeiter mit den fair produzierten Schürzen ausgestattet sein.

Mehr Informationen unter www.kaya-kato.de

 

FAMAB-Redaktion

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Wir freuen uns auf spannende Berichte, hilfreiche Kommentare, kollegialen Austausch und nicht zuletzt hitzige Debatten.

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Ein Gedanke zu „Neuer Look beim Kochen und Arbeiten Nachhaltige Berufsbekleidung

  1. Der Look beim Kochen ist ja auch wieder ein interessantes Thema. Wobei Kochen wie Ihr schreibt total im Trend ist. Aber einen richtigen Look? Naja Berufskleidung sollte in einigen Berufen vorgeschrieben werden.

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