Messbarkeit in der Live-Kommunikation Messestand versus Webseite

Die Leadanzahl- und Qualität sind die wichtigsten Indikatoren des Erfolgs einer Messeteilnahme. Leider sagen diese aber nicht welches Exponat und Standkonzept attraktiver ist, welcher Tag und welche Uhrzeit die besucherstärksten sind, oder ob die Standaktion erfolgreich war, die Terminals genutzt wurden und welche Messebeteiligung am effizientesten war. Die Antworten auf diese Fragen sind so vielfältig wie die Menschen, die sie äußern. Aber sie sind das Basiswissen jeder Optimierung und Performancesteigerung.

Was haben Messestände und Webseiten gemeinsam?

Beide repräsentieren ein Unternehmen und gehören so essentiell zum Marketing-Mix, wie die Flosse zum Fisch. Beide werden aktiv von interessierten Besuchern angesteuert, manchmal auch, weil es Snacks gibt oder eine Verlosungsaktion oder einen Rabatt oder Gutscheine oder Demo-Accounts oder … Hinter beiden stehen eine Menge Menschen, die es möglich gemacht haben, interne oder oftmals auch externe Ressourcen. Beide bringen Leads und kosten Geld.

Messestand versus Webseite

Vor drei Jahren hieß es „850 Jahre Leipziger Messen“, aber auch 25jähriges Bestehen der ersten Webseite. Auf einem Messestand findet Kommunikation live von Angesicht zu Angesicht statt, was in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung immer wertvoller wird. Auf einer Webseite ist die Kommunikation, abgesehen von Chats etc., digital in eine Richtung. Im Vergleich zu Webauftritten kosten Messebeteiligungen deutlich häufiger eine 6-stellige Summe. Allerdings wissen Sie bei einer Webseite, wie viele Besucher online waren, wo und wie lange sie sich informiert haben und ob sie nochmal wiedergekommen sind. Auf einem Messestand nicht. Falsch!

 

WWM GmbH & Co. KG – ExpoCloud® Event Metrics App

Transparenz wie im Online-Marketing

Die WWM, Anbieter der führenden Event-Resource-Management Plattform ExpoCloud®, hat Event Metrics ins Leben gerufen. Mit Insights wurde die erst App zur automatisierten und datenschutzkonformen Echtzeiterfassung von Messebesuchern auf Basis bestehender WLAN-Technologien geschaffen. Kennzahlen, wie die Anzahl der Messebesucher, deren Verweildauer auf dem Stand, an den Exponaten, im Besprechungsbereich oder an Workstations, sowie der Anteil der wiederkehrenden Besucher, stehen jederzeit in Echtzeit zur Auswertung bereit. Wenn es auch über 850 Jahre gedauert hat, aber: Auf dieser Datenbasis werden Entscheidungen zu Live-Kommunikations-Maßnahmen untermauert.

Von Datenschutz bis Bias

Seit Anfang letzten Jahres haben wir bereits über sieben Millionen unterschiedliche Messebesucher auf Messen unserer Kunden erfasst. Sieben Millionen Mal datenschutzkonform, da zu keinem Zeitpunkt personenbezogene Daten erfasst werden. Da halten manche Webseiten Analyse-Tools, teilweise bewusst, nicht mit. Die Datenerhebung auf WLAN-Technologie schließt die Besucher aus, die WLAN deaktiviert haben oder kein internetfähiges Gerät besitzen. Letzteres soll es noch geben. Hieraus ergibt ich eine systematische Verzerrung in der Datenerhebung, ein sogenannter Bias. Das erinnert an die Anfangszeiten bei Google Analytics, da wurden User mit deaktiviertem Javascript auch nicht erfasst. Wir nennen es den „Metrics Faktor“, also den Anteil der unsichtbaren Besucher, den wir individuell pro Kunde und Veranstaltung bestimmen können.

 

WWM GmbH & Co. KG – Event Metrics Möglichkeiten

Denkanstöße bringen Licht ins Dunkel

Der Informationsgehalt der Daten ist das wichtigste Kriterium. Nehmen Sie einem Online-Shop-Betreiber die Analysemöglichkeit durch Performancemessung weg und die einzige Kenngröße wäre die Anzahl der getätigten Käufe – und Rückläufer. Usability-Spezialisten und Conversion-Optimierer wären ab morgen im Blindflug unterwegs oder gar arbeitslos. Würde der Shop-Betreiber einen 6-stelligen Betrag für ein Redesign ausgeben und das gegebenenfalls auch noch mehrmals im Jahr?

Google Analytics ist vor 13 Jahren gestartet. Jetzt wird der Spot auf Messbarkeit und Transparenz in der Live-Kommunikation gerichtet – Grüße nach Leipzig.

https://www.expocloud.com/technologie/event-metrics.html

Dr. Christian Coppeneur-Gülz

Dr. Christian Coppeneur-Gülz

Geschäftsführer / CEO bei WWM GmbH & Co. KG
Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Vallendar, Rom und Los Angeles promovierte er im Bereich Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU). Seit 2005 ist Dr. Christian Coppeneur-Gülz CEO der WWM, mit dem Ziel, durch digitale Transformation zum agilsten Unternehmen der Branche zu werden. Mit dem Fokus auf Prozessoptimierung und Kostensenkung im Bereich Live-Kommunikation entwickelte er ExpoCloud®, die führende Event-Resource-Management Software mit inzwischen über 7.000 internationalen Usern. Er ist externer Dozent an der WHU in Koblenz für Cloud-Lösungen und digitale Transformation.
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Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Vallendar, Rom und Los Angeles promovierte er im Bereich Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU). Seit 2005 ist Dr. Christian Coppeneur-Gülz CEO der WWM, mit dem Ziel, durch digitale Transformation zum agilsten Unternehmen der Branche zu werden. Mit dem Fokus auf Prozessoptimierung und Kostensenkung im Bereich Live-Kommunikation entwickelte er ExpoCloud®, die führende Event-Resource-Management Software mit inzwischen über 7.000 internationalen Usern. Er ist externer Dozent an der WHU in Koblenz für Cloud-Lösungen und digitale Transformation.

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