How to: Das Agentursurfing-Tutorial Ein Einblick ins Agentursurfing aus Sicht des Praktikanten Maximilian Denk.

Was ist Agentursurfing? Als Teil der Employer Branding Kampagne ist „Agentursurfing“ ein dreimonatiges Praktikumsprogramm für Studenten.
Bei diesem Programm durchlief ich innerhalb von zwölf Wochen insgesamt sechs verschiedene Agenturen in einer Stadt. Im folgenden Blogbeitrag ziehe ich ein kurzes Recap über persönliche Erfahrungen und Erlebnisse.

Was waren meine Surf Spots?

Zur kurzen Einführung: Mein Name ist Maxi und ich studiere derzeit Kommunikationsmanagement. Ich habe dieses Jahr beim Agentursurfing in Düsseldorf teilgenommen, um Eindrücke im Agenturalltag zu sammeln. Dabei surfte ich sowohl in einer Live-Marketing-Agentur (VOK DAMS) als auch in zwei verschiedenen PR-Agenturen (Ogilvy PR/ Ketchum Pleon). Ich bin zum Surfen in eine klassische Werbeagentur (GREY) geradelt, habe aber auch Wellen in einer digitalen Mediaagentur (Performics) gefangen. Letzten Endes bin ich tief ins Agenturwasser eingetaucht und habe die Symbiose aus Unternehmensberatung und Kreativagentur (komm.passion) verstanden.

Welche Wellen musste ich meistern?

Da ich kein kompletter Newbie (Neuling) bin, sondern bereits Erfahrungen im Surfen (aka. Marketing) habe, war ich in allen Agenturen rund um die Uhr beschäftigt. Gegen mein ursprüngliches Erwarten eines Teils langweilig flachen Meeres, wurde ich mit einer guten Welle nach der anderen belohnt. Die Aufgaben in diesem Sinne waren immer unterschiedlich und stets agenturspezifisch. Von diversen Recherchen zur Ideenfindung, Anzeigen schreiben, Moodboard-Erstellung,  PowerPoint und Excel-Sheets erstellen, der simplen Unterstützung bis hin zur eigenen Präsentation. Alles dabei! Zudem durfte ich bei den Pro’s zuschauen und lernen. Ich bekam hautnah Einblicke in Trainingssessions, Meetings, Präsentationen und vieles mehr. Dazu kann ich nur sagen, solche Wellen möchte ich auch mal surfen!

Welche Tricks habe ich gelernt?

Welche neuen Moves ich kann? – Floater und turtle-roll. Nein, hierbei geht es um weit mehr als Surf-Moves. Ich habe beim Agentursurfing Vieles gelernt. Sowohl rein fachlich als auch emotional. Bezogen auf das Fachliche habe ich die Anwendung von Marketing sehen und verstehen gelernt. Zudem habe ich alternative Ansätze und Wege der Kommunikation kennengelernt, die ich alle in meinen Wissensschatz aufgesogen habe. Emotional möchte ich betonen, dass ich mich persönlich weiterentwickelt habe. Ich habe gelernt, mehr aus mir rauszukommen und aktiv auf neue Personen zuzugehen, um noch mehr vom Surfen zu erleben.

Beim Agentursurfen lernt man innerhalb von drei Monaten sechs verschiedene Agenturen kennen

Was ist das Geniale am Agentursurfen?

Es ist das Surfen an sich! Da ich sowohl echter Wellen- als auch Agentursurfer bin, kann ich die Gemeinsamkeiten sehr gut nachvollziehen. Durch eine immer unvorhersehbare Welle und das nicht vorhersehbare Wetter, macht es jedes Surferlebnis einzigartig und spaßig. Noch hinzu kommt, dass man beim Agentursurfing verschiedene Agenturmodelle und Tätigkeitsbereiche kennenlernt. So kann man sich im Nachhinein einfacher entscheiden, in welche Richtung man surfen möchte. Sozusagen auf welcher Welle man bleiben möchte. Der letzte wesentliche Aspekt sind die Menschen! Auch wenn sich die Agenturen in Kultur und Aufgabe sehr stark unterscheiden, die Menschen dort sind überall klasse!

Wo hat mich eine fiese Welle erwischt?

Ganz zu Beginn: In meinem Fall war sehr lange nicht klar, ob und wie lange ich beim Agentursurfing teilhaben kann. Da ich mich zurzeit zwischen Bachelor- und Masterstudium befinde, existieren in puncto Sozialversicherung und Mindestlohn etliche Sonderregelungen, die es einem regelrecht verbieten zu arbeiten. Allerdings war es nach tiefer Auseinandersetzung und starker Unterstützung möglich, das volle Programm zu absolvieren. Und hier noch ein weiterer Aspekt: Macht viele Trockenübungen für mehr Ausdauer – das Agentursurfing ist aufgrund des 2-wöchigen Rotierens anstrengender als gedacht!

Wie geht es jetzt für mich weiter?

Na ich mach erst mal einen Surfurlaub auf Fuerteventura! Und danach? Da seht ihr mich erstmal den Master surfen. Doch eins möchte ich vorwegnehmen: Durch das Agentursurfing bin ich fest davon überzeugt, nach meinem Studium in einer Agentur anzufangen. Einfach weil die Atmosphäre genial und die Lernkurve extrem steil ist. In dem Sinne bedanke ich mich bei allen Beteiligten für die Möglichkeit des Agentursurfings – also die nächste Welle gehört euch!


Fragen des FAMAB:

Wie bist du auf die Employer Branding Kampagne aufmerksam geworden?
Ich bin über die Facebook-Werbung „Mach was draus“ aufmerksam geworden. Zusätzlich folge ich diversen Werbeagenturen via Facebook, die das ebenfalls geteilt haben.

Wie lange hast du für deine Bewerbung gebraucht – vom Aufmerksam werden bis hin zum Absenden deiner Unterlagen?
Vom Aufmerksam werden bis hin zur Bewerbungsentscheidung: nicht mal ein Tag. Von der Entscheidung bis zur Bewerbungsidee und Umsetzung: ca. eine Woche.

Was war der eindrucksvollste Moment für dich während des Agentursurfings?
Es gab keinen „eindrucksvollsten“ Moment. Es ist vielmehr die Summe aus vielen verschiedenen Eindrücken auf unterschiedlichen Ebenen (z.B. Gespräche mit Mitarbeitern, Erfahrungen mit Präsentationen, Feedback, etc.).

Was sind die drei wichtigsten Erkenntnisse, die du aus dem Agentursurfing für dich mitnimmst?
1. Gehe aktiv auf Menschen zu und lerne sie sowie ihre Tätigkeit besser kennen.
2. Strategie ist mein neues Lieblingsthema, über das ich mehr erfahren möchte.
3. Agentur? Ja!

Was kann man deiner Meinung nach an der Kampagne noch optimieren?
Abgesehen von den rechtlichen Schwierigkeiten, vielleicht ein individualisiertes Agenturportfolio. Sozusagen, dass man sich selbst die Agenturen oder die Abteilungen innerhalb der Agenturen aussuchen kann.

Maximilan Denk

Maximilan Denk

Agentursurfer und Student bei Hochschule Düsseldorf
Maximilian Denk, studiert an der Hochschule Düsseldorf Kommunikations- und Multimediamanagement und hat bei der GWA Junior Agency teilgenommen. Erfahrungen hat er breits als Praktikant im Brandmanagement von Bosch Home Appliances sowie bei selbstständiger Promotiontätigkeit und im Marketing gesammelt.
Privat ist er leidenschaftlicher Surfer.
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Maximilan Denk

Maximilian Denk, studiert an der Hochschule Düsseldorf Kommunikations- und Multimediamanagement und hat bei der GWA Junior Agency teilgenommen. Erfahrungen hat er breits als Praktikant im Brandmanagement von Bosch Home Appliances sowie bei selbstständiger Promotiontätigkeit und im Marketing gesammelt.
Privat ist er leidenschaftlicher Surfer.

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