FAMAB NEW TALENT AWARD 2017 5 Fragen an Freddy Justen

Am 30. Mai zeichnet der FAMAB NEW TALENT AWARD zum 5. Mal die besten Nachwuchstalente der Branche aus. In einem mehrstufigen Wettbewerb batteln sich die Teilnehmer in den Bereichen ARCHITECTURE und EVENT ins Finale und versuchen, die hochkarätige Jury und das Publikum von ihren Ideen zu überzeugen. Dieses Jahr als Jurymitglied dabei – Freddy Justen, Mitbegründer und Geschäftsführer der D’art Design Gruppe in Neuss.

Nach seinem Studium am Institut des Beaux Art, Liège Belgium mit dem Abschluss als Diplom Produkt Designer begann er seine Karriere als Designberater im Bereich Messearchitektur.
1991 gründete Freddy Justen zusammen mit Partnern die D’art Design Gruppe als eine interdisziplinäre Designagentur mit dem Schwerpunkt der Kommunikation im Raum wie Ausstellungs-, Messe-, Shop- und Produktdesign. Freddy Justen unterrichtet Kommunikationsarchitektur an der PBSA, der Fachhochschule Düsseldorf.

Freddy Justen ist Jurymitglied des FAMAB NEW TALENT AWARD 2017

Herr Justen, Sie sind Teil der diesjährigen Jury des Bereichs ARCHITECTURE. Was hat Sie zum Engagement als Jurymitglied bewegt?

Freddy Justen: „Die Kommunikationsarchitekur hat definitiv noch ein Imageproblem in der Breite; jede Maßnahme, dies zu verbessern, gehört unterstützt. Wenn darüber hinaus auch noch die Jugend (unsere Zukunft) eingebunden werden kann, tun wir dies gerne.“

Wie schätzen Sie die Kreativität der Einreichungen ein?

Freddy Justen: „Wir befinden uns in der Jungphase des NTA, sowohl Quantität als auch Qualität der Einreichungen im Bereich ARCHITECTURE spiegeln diesen Umstand wider. Ich sehe aber auch durchaus in der noch etwas „kompakten“ Menge und Kreativität spannendes Potential.“

Welche Voraussetzungen müssen new Talents mitbringen, um bei der D’art Design Gruppe starten zu können?

Freddy Justen: „Ein abgeschlossenes Studium in den verschiedenen Fachbereichen der Architektur oder des Kommunikationsdesigns ist die Pflicht, als Kür verstehen wir bei unseren Bewerbern das frühzeitige interdisziplinäre Interesse. Vor allem aber müssen Aspiranten spürbare Begeisterung für visionäre Konzepte und deren Gestaltung mitbringen.“

Die veränderten Anforderungen des Nachwuchses an die Arbeitswelt beschäftigen viele Arbeitgeber. Welche Erfahrungen machen Sie damit in Ihrem Unternehmen?

Freddy Justen: „„Arbeit“ zu „geben“, reicht in unserer Welt und Zeit bei weitem nicht mehr aus. Die eigenen, persönlichen Visionen der jungen Mitarbeiter müssen mit den Unternehmenszielen korrelieren. Die gemeinsame Zukunft und deren Erfolg für beide Seiten hängt von dieser Verbindung ab.“

Was müssen Agenturen Ihrer Meinung nach beachten, um nachhaltig attraktiv für new Talents zu sein?

Freddy Justen: „Zuhören, verstehen und gemeinsam als Gruppe umsetzen. Ich glaube, auch jungen Mitarbeitern das Vertrauen entgegenzubringen und die Verantwortung für die Attraktivität der Agentur zu teilen, ist DER Leitfaden für die Zukunft.“

Sein Appell an die new Talents:

„Seid mutiger in der Menge, nur wer teilnimmt kann gewinnen und seid schärfer im Projekt. Ihr könnt hier kompromissloser eure wichtigste Eigenschaft nach vorne stellen: das persönliche Talent.“

FAMAB-Redaktion

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Wir freuen uns auf spannende Berichte, hilfreiche Kommentare, kollegialen Austausch und nicht zuletzt hitzige Debatten.

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