FAMAB AWARD: Insights der Jurysitzung 5 Fragen an Jutta Sperl, Nestlé Deutschland AG

Nächste Woche heißt es wieder „Bühne auf!“ für die Gewinner des FAMAB AWARD. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Anspannung steigt bei allen Beteiligten. Wer wird wohl einen goldenen Apfel nach Hause bringen und damit eine Auszeichnung für Exzellenz in der Begegnungskommunikation oder in der temporären/permanenten Architektur erhalten? Die Würfel sind bereits am 14. und 15. September gefallen. An diesen Tagen fand die FAMAB AWARD Jurysitzung im schönen Marburg statt.

Jutty Sperl ist Jurymitglied des FAMAB AWARDS 2016
Jurymitglied Jutta Sperl

Unsere hochkarätige Jury traf sich, um herausragende Projekte der Live-Kommunikation und Kommunikation im Raum zu prämieren. Die interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe verlebte intensive Tage an der Lahn. Besonders spannend war der Perspektiven-Mix in den Jury-Konstellationen, der an vielen Stellen zu heißen Diskussionen führte und insgesamt den hohen Qualitätsanspruch des Gremiums zum Ausdruck brachte. Wir haben Jutta Sperl von der Nestlé Deutschland AG, dieses Jahr das erste Mal als Jury-Mitglied dabei, zu ihren Eindrücken befragt.

Frau Sperl, Sie waren zum ersten Mal Jurymitglied beim FAMAB AWARD. Mit welchen Erwartungen sind Sie zur Jurysitzung angereist?

Ich war sehr gespannt wie die Kollegen so „ticken“. Als einzige Frau in der Jury war es spannend und auch wichtig die weibliche Perspektive in die Bewertungen mit einfließen zu lassen. Da ich das erste Mal dabei war, hatte ich um ehrlich zu sein keine konkreten Vorstellungen. Ich war offen und wollte die beiden Tage der Jurysitzung frei von irgendwelchen Erwartungen erleben und mich voll und ganz auf die Juryarbeit einlassen. Das ist mir zum Glück auch gelungen! Bei der intensiven Arbeit und der Vielzahl an Einreichung war eine fokussierte Vorgehensweise wichtig, um jedes Projekt gebührend zu beleuchten und sich damit angemessen auseinanderzusetzen.

Wie haben Sie die Atmosphäre empfunden?

Von Anfang an war der Umgang sehr offen. Jeder konnte seine Gedanken unzensiert äußern; alles wurde sachlich diskutiert. Da mitunter die verschiedensten Perspektiven und Ansichten aufeinandertrafen, haben sich auch die ein oder anderen amüsanten Situationen ergeben. Der Spaß kam also Gott sei Dank auch nicht zu kurz!

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Impressionen Jurysitzung ARCHITECTURE

Wie beurteilen Sie die Qualität der eingereichten Projekte?

Die Qualität der Einreichungen war sehr gut, wobei mir die richtig mutigen Konzepte etwas gefehlt haben. Mein Appell an zukünftige Einreicher „seid mutiger!“. Das wird am Ende auch entsprechend honoriert werden. Dennoch – wir werden es bei der Preisverleihung sehen – sprechen wir hier insgesamt von Champions League-Niveau!

Welchen Stellenwert haben für Sie als Auftraggeber Awards und daraus resultierende Rankings?

Wenn Anbieter bereits Awards gewonnen haben, dann steigt die Erwartungshaltung automatisch bei einer möglichen Zusammenarbeit – aber natürlich auch das Vertrauen an die zu erwartende Leistung.

Haben Sie Wünsche für die Weiterentwicklung des FAMAB AWARDs?

Was wir in der Juryarbeit festgestellt haben, ist die unklare Abgrenzung zwischen den einzelnen Kategorien. Ich glaube, dass es die Einreicher bei einigen Unterkategorien zum Teil verunsichert und auch interessierte Dritte etwas verwirrt. Hier würde ich mir wünschen, dass der Verband noch etwas nachjustiert. Aber jetzt drück ich erstmal die Daumen für die Preisverleihung und wünsche jetzt schon allen Gewinnern eine tolle Party in Ludwigsburg!

Frau Sperl, wir bedanken uns für das Gespräch!

FAMAB-Redaktion

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Wir freuen uns auf spannende Berichte, hilfreiche Kommentare, kollegialen Austausch und nicht zuletzt hitzige Debatten.

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