Der FAMAB AWARD 2016 startet Keine Scheu beim Einreichen

Man munkelt, dass es kleinere Unternehmen gibt, die glauben, ein saustarkes Projekt realisiert zu haben. Dann trauen sie sich aber nicht, es zum FAMAB AWARD einzureichen ob der vermeintlich hohen Kosten. Darüber kann man geteilter Meinung sein. Die Kosten bestehen, für alle sichtbar, zunächst einmal aus denen für die Einreichung. Wer diese nicht aufwenden will oder kann, der sollte an dieser Stelle die Einreichungsidee begraben.

Lasset den FAMAB AWARD 2016 beginnen!

Aber für die, die immer noch dabei sind, geht es nun ans Eingemachte. Es geht um die Aufwände, die eine Aufbereitung des Projektes verursacht, um es Award-verdächtig zu machen. Da gibt es zunächst den textlichen Teil, der ein paar „inhouse-Schreibstunden” mit sich bringt. Dann den Bildteil – bewegt oder still –, der je nach Anspruch möglicherweise externe Unterstützung erfordert.

Die Einreichungsphase des FAMAB AWARDS 2016 beginnt.
Die Einreichungsphase des FAMAB AWARDS 2016 beginnt.

Frühzeitiger Start des Award-Projekts

Nach unserer Erfahrung liegt der Schlüssel zu einem schlanken Aufwand in der frühzeitigen Identifizierung eines Projektes als Award-Anwärter. Wenn nämlich in dem Entstehungsprozess, gleichsam mitlaufend, seine Highlights niedergeschrieben und bildlich dokumentiert werden, verfügt man über einen großen Fundus an verwendbarem Material. Das ist kein Schlaumeiersprech, sondern gelebte Erfahrung.

Die richtige Kategorie ist oft ausschlaggebend

Wenn dann noch Gesagtes und Gezeigtes im Einklang sind, die Authentizität der Botschaft aus dem Werk spricht, dann muss man nur noch die richtige Kategorie finden, in der man einreicht. Und das meine ich durchaus unter gewinnstrategischen Gesichtspunkten, denn, ob ich mit 30 oder mit 10 anderen um die Äpfel ringe, macht einen kleinen rechnerischen Unterschied.

Also frisch ans Werk

Die Awardunterlagen auf der Webseite sind ein guter Hilfsfaden, an dem man sich entlanghangeln kann. Sie sagen, was zählt, sie sagen, was beschrieben werden muss. So geht dann auch die Jury die Bewertung an: Was nicht da steht, wird nicht bewertet.

Wer es noch aus der Schule weiß: Wenn man das Thema verfehlt, war’s nichts. Klick um zu Tweeten
FAQ des FAMAB AWARD 2016 finden Sie auf hier!
FAQ des FAMAB AWARD 2016 finden Sie hier!

Freibauten hatte letztes Jahr das Glück, beim eingereichten Projekt auch über Content im Bewegtbild zu verfügen. Das geht aber auch mit Stillbildmaterial in Form einer Slide-Show, wenn sie die richtige Umsetzung der mit dem Liveauftritt verbundenen Idee untermauert. Pädagogisch wertvoll kann da sein, die Bilder mit textlichen Aussagen aufzupeppen.
Zum Freibauten Gewinner-Projekt (FAMAB AWARD 2015 Silber).

Mir scheint auch, dass die Differenziertheit, die in der neuen Kategorienstruktur steckt, noch nicht richtig erkannt ist. Das bezieht sich besonders auf die neuen Kategorien CROSS und SPECIALS, in denen auch gelungene Teilleistungen eingereicht werden können. Ich denke da z.B. an die Unterkategorie Best Crafts – ein weites Feld, auf dem handwerkliche Spezialleistungen gewürdigt werden. Der dort vergebene weiße Apfel zählt, falls das von Interesse ist, im Kreativranking wie Gold in den anderen Kategorien.

Nun zur Nutzenfrage

In unserem Haus hat die Auseinandersetzung mit dem eingereichten Projekt die Beteiligten stimuliert, weil in der Beschreibung nochmals die Sinnhaftigkeit der Anstrengungen zu Tage trat. Das Formulieren der Texte schärft die Wahrnehmung dafür, ob Anspruch und Wirklichkeit im Einklang sind. Und der Kunde darf an diesem Ringen teilhaben – notfalls auch, wenn man ihn mit Widersprüchen konfrontiert. Ich mag mich irren, aber ich glaube, dass ein Projekt „Award-Bewerbung“ der Kundenbindung förderlich ist.

Entscheidende Punkte pro Award-Bewerbung:

  • Der für die Arbeit so wichtige Spaßfaktor wird bedient.
  • Das Auge (Hirn) wird geschärft für stringente Argumentation und Kommunikation.
  • Die Eigeneinschätzung (bench mark) wird objektiviert – da mussten wir aushalten, dass wir die Besten in der Kategorie waren, die Punkte aber bei „Silber“ stehenblieben.
  • Frühe Entscheidung für eine Einreichung macht schlanke Kosten, späte Entscheidung kostet.
  • Die Vielzahl der Kategorien lässt eine „strategische“ Einreichung zu.

Rudolf Pettenpohl

Rudolf Pettenpohl

Dipl. Volkswirt bei Freibauten GmbH
Jahrgang 1947, Dipl. Volkswirt (Uni Mannheim)
Nach dem Studium Vertrieb für Finanzprodukte, Bauträgertätigkeit, seit den Achtzigern im Messebau.
Erlebte sehr aktiv im neuen Jahrtausend die Neupositionierung der Branche, die nun auch Lösungen außerhalb des Messebaus für die wachsenden Anforderungen der Live-Kommunikation bereitstellte.
Aktive Mitarbeit im FAMAB, dem Kommunikationsverband, in dem für ganzheitliche, integrierte Kommunikation alle notwendigen Dienstleister vereint sind. Zweimal Jurymitglied beim FAMAB AWARD. Heute bei Freibauten Stuttgart zuständig für Marketing und Vertrieb.
Rudolf Pettenpohl

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Rudolf Pettenpohl

Jahrgang 1947, Dipl. Volkswirt (Uni Mannheim) Nach dem Studium Vertrieb für Finanzprodukte, Bauträgertätigkeit, seit den Achtzigern im Messebau. Erlebte sehr aktiv im neuen Jahrtausend die Neupositionierung der Branche, die nun auch Lösungen außerhalb des Messebaus für die wachsenden Anforderungen der Live-Kommunikation bereitstellte. Aktive Mitarbeit im FAMAB, dem Kommunikationsverband, in dem für ganzheitliche, integrierte Kommunikation alle notwendigen Dienstleister vereint sind. Zweimal Jurymitglied beim FAMAB AWARD. Heute bei Freibauten Stuttgart zuständig für Marketing und Vertrieb.

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