Energy on Track im Deutschen Pavillon Das EXPO-Erlebnis 2017

Seit dem feierlichen Banddurchschnitt am 10. Juni 2017, 9:30 Uhr Ortszeit, begeistert der Deutsche Pavillon die Besucher auf der EXPO 2017 in Astana, Kasachstan. Unter dem ambitionierten Claim „energy on track“ weist der Deutsche Pavillon klar in eine Richtung – die neue und nachhaltige Energie-Ära „made in Germany“. In einer durchgängigen, inhaltlich starken Geschichte vollzieht sich eine eindrucksvolle Reise durch die Energielandschaft der Zukunft.

Den Besucher erwarten: Vier Themenwelten mit hoher Erlebnisdichte, Gamification-Tools und eine Dramaturgie, die den Weg in ein nachhaltiges Energiezeitalter aus globaler, lokaler und individueller Perspektive zeigt.

Die Eingangspassage – Ein Alleinstellungsmerkmal des Deutschen Pavillons
Deutschlands Masterplan wird im Pavillon in Energielinien und die Karte der Zukunft übersetzt. Schon am Eingang zur Passage, mit den Exponaten der Bundesländer, wird der Besucher durch die geöffnete Fassade über die Energielinien sogartig in den Pavillon hineingezogen.

  • Eingangspassage © Andreas Keller Fotografie

Interaktion – Pavillonbesuch wird zum großen Spiel
Am Einlass erhält der Besucher den Smartstick, mit welchem er die Exponate in seiner Sprache aktiviert,  Wissen sammelt und Smartpoints jagt. Kinder wie auch Erwachsene haben durch diese Gamification großen Spaß, die Themen intensiv zu erforschen.

  • Interaktion © Andreas Keller Fotografie

Intro – Die  globale Perspektive
Zunächst lernt der Besucher die fünf Hoffnungsträger kennen: Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und Biomasse. In einem poetischen Raum spürt er, über welche Kräfte sie verfügen, um damit den weltweiten Energiebedarf zu decken.

  • Intro © Andreas Keller Fotografie

Karte der Zukunft – Die Vogelperspektive
Mit diesem Wissen betritt der Besucher den nächsten Ausstellungsraum: eine überdimensionale Map. Deutschlands Masterplan wird sichtbar. Aus der Vogelperspektive sieht der Besucher, wie die Hoffnungsträger genutzt werden können. An den Exponaten erforscht er, wie mit ihnen Energie gewonnen und verteilt werden kann.

  • Karte der Zukunft © Andreas Keller Fotografie

Stadt der Zukunft – Lokale Perspektive
Das nächste Kapitel der Story lenkt den Blick auf das urbane Lebensumfeld. Die Karte faltet sich jetzt dreidimensional auf und der Besucher betritt die Stadt der Zukunft. Hier erfährt er, wie Energie optimal erzeugt und verbraucht werden kann. Er erlebt die reale Aussicht auf grünes, nachhaltigeres, besseres Leben.

  • Stadt der Zukunft © Andreas Keller Fotografie

Energy-Show – Die individuelle Perspektive
Höhepunkt des Pavillonerlebnises ist die „Energy-Show“. Sie bietet den Besuchern ein faszinierendes Gemeinschaftserlebnis und fokussiert den Menschen als wichtigsten Treiber der Energiewende. An einem großen Tisch werden die gesammelten Smartpoints ausgelesen, welche sich in Energieströme entladen und eine immersive Show aktivieren. Sie weckt die Vorfreude auf eine neue Energie-Ära und hinterlässt die Botschaft „Your energy can change the world“.

  • Energyshow © Andreas Keller Fotografie

Die Macher

Verantwortlich für die Konzepterstellung, Planung und Realisierung des Deutschen Pavillons zeichnet die EXPO-ARGE aus insglück als Leadagentur sowie dem Architekturbüro gtp2 architekten und dem Messebauunternehmen mac – die messeexperten. Federführend wird der Deutsche Pavillon von der Hamburg Messe und Congress GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie betreut.

Konkretes Leitthema und Nachnutzungskonzept

Noch bis zum 10. September ist Astana Schauplatz der ersten Weltausstellung in Zentralasien, die bis zu fünf Millionen Besuche erwartet. Rund 110 Nationen, Organisationen und Unternehmen haben sich bei der EXPO 2017 dem sehr konkreten Leitmotiv „Energie der Zukunft: Maßnahmen für weltweite Nachhaltigkeit“ verschrieben.  Sie präsentieren ihre Visionen und Lösungen für eines der dringlichsten Themen der Gegenwart und der Zukunft. Das 25ha große, futuristisch anmutende Ausstellungsgelände wurde bereits im Vorfeld vom Veranstalter fertiggestellt – mit einem konkreten Nachnutzungskonzept. Die Pavillons werden im Anschluss als Gewerbe-, Wohn- und Kultureinrichtungen genutzt. Die teilnehmenden Länder übernahmen vorhandene Gebäude, die sie nach ihren Vorstellungen gestalten konnten.

Ein großes Team – Knapp ein Jahr im Einsatz

Fast ein Jahr, seit dem Gewinn der Ausschreibung im Juni 2016, beschäftigte sich ein 16-köpfiges Team von insglück mit der kreativen Konzeptumsetzung, Planung und Realisierung des Deutschen Pavillons. Für den aufwendigen bau- und planungstechnischen Aufwand des Deutschen Pavillons verbrachte allein mac knapp 400 Manntage in Astana. Vom Architekturbüro gtp2 waren vier Architekten insgesamt 25 Wochen im Bauleitungseinsatz. „Das gesamte EXPO-Team hat monatelang intensiv gearbeitet, damit sich der Deutsche Pavillon zur Eröffnung in perfektem Zustand präsentiert. Unter teils schweren Bedingungen ist es dank des Engagements aller Kollegen und Beteiligten schon bei den Testläufen zehn Tage vor der Eröffnung gelungen, unsere Ideen Realität werden zu lassen“, resümiert insglück-Geschäftsführer Detlef Wintzen die Vorbereitungen.

Ein Gastgeberland und seine logistischen Herausforderungen

Mit Blick auf die bauliche Realisierung stand die EXPO-ARGE vor diversen logistischen sowie genehmigungsrechtlichen Herausforderungen im Gastgeberland. „Neben der abweichenden Terminologie war es sehr schwierig herauszufinden, wie die einzelnen Abläufe und Prozesse aussehen. Auch die Abnahme der Bauten vor Ort durch die entsprechenden behördlichen Instanzen gestaltete sich nicht immer einfach“, erläutert Antony de Taranto von gtp2. Ähnliche Erfahrungen machten auch die Messeexperten von mac hinsichtlich der Materiallogistik, etwa bei der Zollabfertigung der eingeführten Waren und der Materialanlieferung auf dem Gelände, die mit 6 LKWs mit 155 Paletten und 39.326 kg Transportgut nicht gerade gering ausfiel. Besonderes Highlight für alle: Im Rahmen der Durchführung von Sicherheitsvorkehrungen für den kasachischen Präsidenten galt ein Tag vor Eröffnung der EXPO ein ganztägiges Zutrittsverbot für das komplette Veranstaltungsgelände nebst Pavillon.

Die Königsdisziplin – Ein komplexes Thema greifbar machen

Eine der größten Herausforderungen für insglück: Ein inhaltlich derart komplexes Thema für das zu fast 85 Prozent aus Astana und Kasachstan stammende Publikum erfahr- und auch greifbar zu machen. Dabei galt es, Aufklärungsarbeit zu leisten und Brücken für ein Publikum zu bauen, dessen Heimatland über riesige Erdgas- und Erdölreserven verfügt und von daher mehr zum Einsatz dieser endlichen Ressourcen neigt. Die Besucher programmatisch einzubinden und die Potentiale des Einzelnen für eine erfolgreiche Energiewende aufzuzeigen, war ein zentrales Motiv für insglück: „Wir sind überzeugt, mit der Ausstellung nicht nur Deutschland als wesentlichen Treiber politisch, wirtschaftlich und technologisch optimal zu präsentieren, sondern auch die Besucher mit der Botschaft zu entlassen, dass sie selbst etwas tun können, um den Klimawandel zu stoppen“, erklärt Detlef Wintzen.

Highlight Energy-Show – Eine Botschaft die ankommt

Dramaturgisches Stilmittel, um diese Zielsetzung zu erreichen, ist eine beispielhafte 360-Grad Installation aus Licht, Laser, Projektion und Surround-Sound – die „Energy Show“. Das faszinierende Gemeinschaftserlebnis fokussiert den Menschen als wichtigsten Treiber der Energiewende. Bis zu 40 Besucher kommen an einem runden Projektionstisch mit sechs Metern Durchmesser zusammen. Hier entladen sich die gesammelten Smartpoints in Energieströme und aktivieren eine immersive Show. Sie weckt die Vorfreude auf eine neue Energie-Ära und entlässt die Besucher mit der zentralen Botschaft „Your energy can change the world“.

Urte Peter

Urte Peter

Referentin für PR & Kommunikation bei insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH
Urte Peter arbeitet seit 2015 im Bereich der PR & Kommunikation bei der insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH und kümmert sich zudem um alles rund um das Thema Awards. Zuvor war sie über zehn Jahre bei der BREAD & butter GmbH & Co KG im Bereich Content Management, Corporate-Publishing, Presse- und Online-Redaktion tätig. Zuvor war Urte Peter freiberufliche Onlineredakteurin mit den Schwerpunkten eGovernment, Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion. Ihr Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaften schloss sie ihr erfolgreich an der Universität Potsdam ab.
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Urte Peter arbeitet seit 2015 im Bereich der PR & Kommunikation bei der insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH und kümmert sich zudem um alles rund um das Thema Awards. Zuvor war sie über zehn Jahre bei der BREAD & butter GmbH & Co KG im Bereich Content Management, Corporate-Publishing, Presse- und Online-Redaktion tätig. Zuvor war Urte Peter freiberufliche Onlineredakteurin mit den Schwerpunkten eGovernment, Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion. Ihr Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaften schloss sie ihr erfolgreich an der Universität Potsdam ab.

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