Messebau: Kürzer? Schneller? Teurer? Ein Kommentar zum Artikel im m+a Report Ausgabe 5/2017

In der Ausgabe 5/2017 setzt sich der m+a Report ausführlich mit den immer kürzer werdenden Auf- und Abbauzeiten deutscher Messeplätze und deren Auswirkungen auf die gesamte Branche auseinander. Dies ist an sich schon mal sehr lobenswert. Für die Tatsache, dass dabei auch noch große, wichtige und vor allem erfahrene Kunden zu Wort kommen, spreche ich der Redaktion ein großes Kompliment aus.

Der FAMAB beobachtet diese Entwicklung seit Jahren kritisch und hat ebenfalls in unterschiedlichen Formen bereits Stellung genommen. Allerdings ist es für mich – und, damit unterstelle ich mal, für viele andere auch – völlig neu, zu lesen, dass auch unsere Kunden mit der aktuellen Entwicklung alles andere als einverstanden sind.

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Durch das wilde Kasachstan Der FAMAB-Trip zur EXPO 2017

Kasachstan als ein Land voller Gegensätze zu bezeichnen, wäre einerseits ein schrecklicher Allgemeinplatz, andererseits eine kolossale Untertreibung und drittens absolut wahr. Keine 20 Mio. Menschen „tummeln“ sich auf einer Fläche, die viermal größer ist als unser Deutschland. Der größte Teil besteht aus schier unendlichen Steppen, durch die das nomadische Volk zu früheren Zeiten mit seinen Tierherden zog. Im Sommer lasten brütende 40 Grad auf Mensch und Tier. Im Winter peitschen eisige Winde aus Sibirien über die ehemalige Sowjetrepublik und das Thermometer auf lebensfeindliche -40 Grad.

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Sie müssen saugen! Ein Beitrag von Jan Kalbfleisch

Ein kluger und erfahrener Aussteller hat mir einmal gesagt, für ihn sei eine Messebeteiligung die temporäre Verlegung des Unternehmenssitzes auf die Messe. Die Gestaltung sowie alle essentiellen Funktionen und Prozesse des Messestands müssen darauf ausgelegt sein. Was für ein schönes und starkes Bild für Messen: Unternehmen ziehen vollständig, aber temporär auf die Messe und präsentieren sich – gemeinsam mit Wettbewerbern – ihrem Markt.

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FAMAB Messestand EuroShop 2014 Beitragsbild

Sind Messen die neuen Zeitungen? Ein Beitrag von Jan Kalbfleisch

Messen und (Tages-)Zeitungen haben ein sehr ähnliches Geschäftsmodell. Das mag im ersten Moment etwas überraschen, doch eine etwas übergeordnete Betrachtung schafft Klarheit. Eine Zeitung hat ein, nennen wir es einmal „bilaterales“, Geschäftsmodell. Das bedeutet, die Zeitung hat für das gleiche Produkt zwei unterschiedliche Absatzmärkte und Umsatzströme. Einerseits vermarktet die Zeitung Anzeigen. Wer der Welt (hier ist nicht die Zeitung gemeint) seine Existenz mitteilen möchte und was man so macht, bucht Anzeigenplatz in einer Zeitung. Zumindest bisher, wenn auch in zunehmend geringerem Maße. Darauf wird jedoch noch etwas später eingegangen. Auf der anderen Seite steht der sogenannte Lesermarkt. Das sind die Menschen, die lesen, was die Redakteure schreiben und natürlich sehen, was die Anzeigenkunden zu vermelden haben. Sind Messen die neuen Zeitungen? Ein Beitrag von Jan Kalbfleisch weiterlesen

Mindestlohngesetz MiLoG

Ein Jahr MiLoG in Zahlen Der Rückblick

Liebe Leser, heute benötige ich Ihre volle Aufmerksamkeit. Es geht um Zahlen, Statistik und Politik. Wenn Sie jetzt dreimal „Aua!“ dachten, rate ich Ihnen an dieser Stelle dringend zum Abbruch. Allen anderen sei die weitere Lektüre dringend an Herz gelegt. Denn das Thema MiLoG ist für uns alle spannender als die Einleitung vielleicht befürchten lässt. Ein Jahr MiLoG in Zahlen Der Rückblick weiterlesen

Mobilität, Autobahn

Digitalisierung: Was soll bitte UBER sein? Gedanken von Jan Kalbfleisch

Ehrlich, nicht mal mehr Spatzen mit einem Minimum an Ehre im kleinen Leib pfeifen es noch von den Dächern, so profan erscheint es uns mittlerweile: das Dogma der allgegenwärtigen Digitalisierung. Dass der Schnelle den Langsamen alsbald vertilge, scheint sich bereits auf die Tafeln der 10 Gebote geschlichen zu haben. Aufgrund der unfassbaren Geschwindigkeit liegt die Befürchtung nahe, dass dies unter größten Schmerzen für den Unterlegenen erfolgen wird – wer hätte denn bitte noch Zeit für eine fachgerechte Schlachtung oder zumindest vorherige Betäubung. Und dass kreative Disruptoren über die siechenden Verfechter des Analogen herfallen werden, wie die Wildlinge von nördlich der großen Mauer – ich hoffe Sie sind Game of Thrones-Fan –, um ihnen die althergebrachten Prozesse und Businessmodelle aus den unternehmerischen Eingeweiden zu reißen, scheint ebenfalls unausweichlich.

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FAMAB-Blog

Sieben Regeln für einen fairen Pitch Der Wert von Kreativität in Zeiten der Pitchkultur

Die Idee des Pitches an sich ist im Grunde unbestreitbar gut. Der Kunde wirft einer Reihe von Dienstleistern seine in ein Briefing gegossenen Anforderungen zu, diese spielen damit, entwerfen erste kreative Ansätze, präsentieren, und der Beste bekommt den Zuschlag. An sich ist ein Pitch nichts Verwerfliches. Er stellt für den Kunden eine gute Möglichkeit dar, den besten Dienstleister für die anstehende Aufgabe zu erhalten.  Sieben Regeln für einen fairen Pitch Der Wert von Kreativität in Zeiten der Pitchkultur weiterlesen

Welcome-Party für Flüchtlinge

Geben wir etwas zurück Was haben Flüchtlinge mit Live-Kommunikation zu tun? – Gastbeitrag von Stephan Schäfer-Mehdi

„Ich ringe schon eine ganze Weile mit mir, ob der FAMAB als Verband eine Haltung zu einem gesellschaftlichen Thema, wie dem Umgang mit Flüchtlingen, haben muss. Als ich den Artikel von Stephan Schäfer-Mehdi las, war mir die Antwort klar: Natürlich!
Wir stehen auf Initiative unserer Mitglieder sehr klar für Nachhaltigkeit und damit für einen humanen, respektvollen und liberalen Umgang mit Menschen. Und zwar mit allen Menschen!

Vielen Dank, Stephan Schäfer-Mehdi, für den Denkanstoß.“ – Jan Kalbfleisch. Geben wir etwas zurück Was haben Flüchtlinge mit Live-Kommunikation zu tun? – Gastbeitrag von Stephan Schäfer-Mehdi weiterlesen

Das Für und Wider von Lobbyarbeit Politische Interessenvertretung muss stets kritisch betrachtet werden!

Ich könnte nicht behaupten, über tiefere Kenntnisse des politischen Geschäfts zu verfügen. Bis zum Einstieg des FAMAB in den Bereich der politischen Interessenvertretung beschränkte ich mich auf die Wahrnehmung der vierjährlichen staatsbürgerlichen Pflichten und dem allgemein üblichen Lamentieren über die eine oder andere (oder alle) unverständliche politische Entscheidung. Das Für und Wider von Lobbyarbeit Politische Interessenvertretung muss stets kritisch betrachtet werden! weiterlesen