FAMAB NEW TALENT AWARD 2017

ARCHITECTURE // Best Permanent Design - Finalisten


Einzelperson
Mona Heßler

"Put your phone here"

Projektvorstellung
Digitaler Dauerstress
Immer online und immer erreichbar - für viele ist ein Tag ohne Smartphone undenkbar.
Ununterbrochen erreichen uns Meldungen und Nachrichten, das Handy ist immer in Griffweite. Man hat den Eindruck, von Neuigkeiten überflutet zu werden und dennoch das Wesentliche zu verpassen. Dieser Zustand kommt den meisten Nutzern bekannt vor und trotzdem ist kaum jemand in der Lage, das Smartphone einfach mal auszuschalten und sich vom Druck, der mit ihm einhergeht, freizumachen.
In meinem Projekt „Put your phone here“ möchte ich einen Ort kreieren, der die Menschen spielerisch antreibt und motiviert, das Handy wegzulegen, um die Wahrnehmung auf das Hier und Jetzt zu legen. Ein Ort der Zusammenkunft, ein Ort, der den Fokus auf eine Kommunikation von Angesicht zu Angesicht legt. Gemeinsame Zeit in der analogen und nicht in der virtuellen digitalen Welt zu verbringen, soll die Rahmenbedingung dieses Entwurfes sein. So stellt sich die Frage:
„Wie muss ein Raum beschaffen sein, der den Menschen dazu anregt, offline zu gehen, aber trotzdem die Möglichkeit schafft, mit anderen in Interaktion zu treten?“


FAMAB NEW TALENT AWARD 2017

ARCHITECTURE // Best Temporary Design - Finalisten

Gruppe
Johanna Beuscher  l  Jasmin Dittmann  l  Ismena Micorek
"Die SpacerFabricSHELL"

Projektvorstellung
„Die SpacerFabricSHELL“ ist ein Loungemöbel welches prototypisch die Tragwirkung des Verbundwerkstoffes Fabric Foam© als Schalentragwerk untersucht. Es schafft nicht nur einen angenehm ruhigen Raum, sondern zeigt auch zukünftige Anwendungemöglichkeiten des neuen Materialverbundes von Textil und Schaum auf. Das verwendete Abstandstextil wurde zum Schäumen vorkonfektioniert, sodass rautenförmig angeordnete Schaumkanäle eine bogenförmige Gitterschale
bilden. Dem Prinzip der umgekehrten Kettenlinie folgend, wurde das Textil hängend geschäumt und nach dem Aushärten des Schaums bzw. nach erreichter Tragfähigkeit der Bogenform umgedreht.
Aufgesetzt auf einen ergonomisch geformten, leicht schwingenden Sitz, bietet die Schale die Möglichkeit zum Rückzug in eine akustisch gedämpfte Atmosphäre und läd zum Entspannen ein. Das optisch und haptisch unbekannte Material macht neugierig und gibt Raum zum Entdecken und Erkunden der Materialoberflächen. Hier kann man sich zurückziehen, eine Pause einlegen, ein ruhiges Gespräch unter dem transluzenten Himmel aus Abstandstextil führen.

 

 

 

 

 

 

Gruppe
Sascha Biehl  l  Alexandra Zgodzinski  l  Edda Krücke

"SpacerFabric_KOKON"

Projektvorstellung
In dem Seminar Sondergebiete des Materials haben wir mit der Materialkombination ausAbstandstextil und Schaum experimentiert. Ziel war es die Möglichkeiten des Textilsauszuschöpfen und neue  Qualitäten zu entdecken. Ist es möglich, bisher schwer zu realisierende, neue Formen und Raumeindrücke allein durch den Einsatz von Abstandstextil zu erzielen? Im ersten Teil des Kurses wurden optimale Materialkombinationen recherchiert und untersucht mit dem Ziel für verschiedene Einsatzmöglichkeiten den passenden Schaum und ein geeignetes Textil zu finden. Mit diesen Erkenntnissen waren im zweiten Teil Anwendungen für Minimalräume wie Loungemöbel im Fokus um diese schließlich als Prototyp im Maßstab 1:1 zu realisieren. Anschließend wurden die gebauten Prototypen im Foyer der Hochschule präsentiert und genutzt.


Gruppe
Verena Müller  l  Stella Marquardt

"POP UP ROSENHEIM"

Projektvorstellung
Aufgabe des Semesterprojektes waren der Entwurf, die Planung und die Realisierung des Messeauftritts für die Fakultät für Innenarchitektur an der Hochschule Rosenheim zur internationalen Möbelmesse 2017 in Köln. "Gebaute Markenkommunikation"war das Thema und die Fakultät für Innenarchitektur die Marke.

In einem dreitägigen Workshop wurden alle entwurfsrelevanten Grundlagen und Inhalte erarbeitet. Nach einer einmonatigen, intensiven Entwurfsphase wurden bei einem zweiten Workshop 6 unterschiedliche Entwürfe präsentiert und der finale Entwurf gekürt. Gemeinsam mit dem gesamten Pojekt-Team wurde der Entwurf im Anschluss ausgearbeitet und in den fakultätseigenen Werkstätten von den Studenten selbst umgesetzt.

Anfang Januar wurde der Messestand nach Köln transportiert und auf der IMM vom 16.-22.01.2017 präsentiert und betreut.